Die Europäische Kommission hält direkte Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin langfristig für unvermeidlich, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. «Der Frieden in der Ukraine hängt von einer einzigen Person ab. Diese Person ist Präsident Putin», sagte die Chefsprecherin der Kommission, Paula Pinho, in Brüssel. «Daher müssen natürlich irgendwann auch Gespräche mit Präsident Putin stattfinden.»
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Pinho sagte, Washington unternehme «alle Anstrengungen, endlich Frieden zu erreichen». Zuletzt hatten auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni direkte Verhandlungen der EU mit Putin gefordert. Macron erklärte nach einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen, er hoffe, «in den kommenden Wochen» mit dem russischen Präsidenten sprechen zu können.
Putin hatte seinerseits erklärt, er sei zu Gesprächen mit der EU bereit, sofern diese «auf der sich vor Ort entwickelnden Situation basieren». Zugleich wies Russland Pläne Grossbritanniens und Frankreichs zurück, nach einem möglichen Kriegsende Truppen in der Ukraine zu stationieren.