Die EU will mit Strafzöllen auf US-Waren im Wert von bis zu 22,1 Milliarden Euro auf die neuen Handelsmassnahmen von US-Präsident Trump reagieren. Das berichtet Politico unter Berufung auf ein internes Kommissionspapier. Die geplanten Zölle von bis zu 25 Prozent sollen gezielt Exporte aus republikanisch geprägten Bundesstaaten treffen – so etwa Sojabohnen, Fleisch, Aluminium, Tabak und Autos.
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Die erste Zollrunde tritt demnach am 15. April in Kraft, eine zweite folgt am 16. Mai, eine dritte am 1. Dezember. Betroffen sind laut Politico unter anderem Eiscreme aus Arizona, Zigaretten aus Florida, Auto- und Holzteile aus Michigan und Georgia sowie Pasta aus South Carolina. Whiskey wurde nach französischer, italienischer und irischer Intervention von der Liste gestrichen.
Die EU-Mitgliedstaaten stimmen über die Massnahmen ab. Widerstand wird nicht erwartet.