EU, Sammelbecken für Gescheiterte: Politiker, die in Deutschland nicht weiterkommen, gehen nach Brüssel. Jüngstes Beispiel: Armin Laschet
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

EU, Sammelbecken für Gescheiterte: Politiker, die in Deutschland nicht weiterkommen, gehen nach Brüssel. Jüngstes Beispiel: Armin Laschet

Brüssel und Strassburg sind the places to be, wenn es karrieretechnisch nicht mehr weitergeht.

Der Beweis?

Armin Laschet ist nun Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarats.

Doch Moment. Laschet, wer war das noch mal?

Zur Erinnerung: Armin Laschet überliess unlängst Olaf Scholz das Bundeskanzleramt. Daraufhin übergab Laschet sein Amt des Ministerpräsidenten an Hendrik Wüst. Und letztes Wochenende wich Laschet für Friedrich Merz als neuen CDU-Bundesvorsitzenden zur Seite.

CLEMENS BILAN / POOL / KEYSTONE
epa09667429 Christian Democratic Union (CDU) party chairman Armin Laschet speaks during a press conference following a joint presidium meeting of sister parties Christian Democratic Union (CDU) and Christian Social Union (CSU) at the CDU headquarters in Berlin, Germany, 05 January 2022
CLEMENS BILAN / POOL / KEYSTONE

Die Karriereaussichten sehen für Laschet nicht rosig aus: Kolumnist? Zu wenig monetäre Anreize. Kirchlicher Stiftungsbotschafter? Bei dem Trubel um Ratzinger zu pikant. Dozent an der Uni in Aachen? Zu mühsam, wiederholt die Noten von Studenten zu «rekonstruieren».

Da bleibt nur noch die Europäische Union übrig: Wie bei Ursula von der Leyen, die sich den «wichtigen» Problemen bei der Bundeswehr widmete, nämlich der Vereinbarkeit von Dienst und Familie. Jetzt ist sie Präsidentin der Europäischen Kommission.

Karriere? Heute? In Deutschland?

Wer scheitert, geht nach Brüssel. Oder Strassburg. Es ist der Jakobsweg für gescheiterte Politiker.

So wie bei Martin Schulz aus Würselen bei Aachen. Und Laschet, direkt aus Aachen.

Geographie-affine wissen: Der Jakobsweg verläuft durch diese Kaiserstadt.

Doch wirklich nachhaltig ist die Stellenbesetzung mit Laschet nicht. Immerhin ist er nur einer von insgesamt zwanzig Vizepräsidenten.

Was wohl die anderen neunzehn in ihrer Heimat verbockt haben?

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 02.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.