EU-Sanktionen: Belgien erlaubt Schweizer Oberst Jacques Baud eingeschränkaten Zugriff auf Bankkonto
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

EU-Sanktionen: Belgien erlaubt Schweizer Oberst Jacques Baud eingeschränkaten Zugriff auf Bankkonto

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
EU-Sanktionen: Belgien erlaubt Schweizer Oberst Jacques Baud eingeschränkaten Zugriff auf Bankkonto
EU-Sanktionen: Belgien erlaubt Schweizer Oberst Jacques Baud eingeschränkaten Zugriff auf Bankkonto
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Schweizer Ex-Oberst und Autor Jacques Baud erhält trotz EU-Sanktionen wieder begrenzten Zugang zu seinem Bankkonto. Wie er dem Schweizer Nachrichtenportal L’Impertinent bestätigte, hat Belgien ihm eine humanitäre Ausnahmegenehmigung gewährt. Das Land, das für die Umsetzung der Sanktionen zuständig ist, erlaubt Baud nun Zahlungen für lebensnotwendige Ausgaben.

Kostas Maros für die Weltwoche
Ex-Oberst und Autor Jacques Baud
Kostas Maros für die Weltwoche

Baud war im Dezember 2025 im Rahmen des 19. EU-Sanktionspakets gegen Russland «gelistet» worden. Ihm wird vorgeworfen, als «Sprachrohr prorussischer Propaganda» zu fungieren. Die EU wirft ihm vor, durch «Informationsmanipulation und Einmischung» die Ukraine zu gefährden. Eine Anhörung fand vor der Entscheidung nicht statt, ein gerichtliches Verfahren ebenfalls nicht. Der Zugang zu seinem Konto wurde gesperrt, Reisen in die Schweiz wurden untersagt.

Nach eigenen Angaben drohte Baud eine existenzielle Notlage. Mit der nun gewährten Ausnahme könne er wieder ein «normales Leben» in Brüssel führen, so Baud. Belgien selbst äusserte sich nicht zu dem Fall, weder das Aussen- noch das Finanzministerium gaben eine Stellungnahme ab.

Baud erhebt schwere Vorwürfe gegen Brüssel und Bern: Die Schweiz habe von der Listung im Vorfeld gewusst und dennoch nicht reagiert, berichtet die Berliner Zeitung. Die Sanktionen bezeichnete er als Angriff auf die Meinungsfreiheit und warnte vor einem politischen Präzedenzfall. Die Initiative zur Sanktionierung soll von Frankreich ausgegangen sein, Hinweise deuten aber auch auf eine Beteiligung Deutschlands hin. Offizielle Auskünfte verweigert die EU.

 

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.