EU warnt: Jeder Fünfte in Europa wird in Armut alt werden
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EU warnt: Jeder Fünfte in Europa wird in Armut alt werden

Ohne grundlegende Reformen der Rentensysteme wird Altersarmut für Millionen Europäer zur bitteren Realität. Davor warnt die Europäische Aufsichtsbehörde für betriebliche Altersversorgung (EIOPA) unter Leitung von Petra Hielkema. Bereits heute sei «einer von fünf Europäern im Alter von Armut bedroht», erklärte die Niederländerin im Gespräch mit dem US-Magazin Politico. Für Frauen liege das Risiko gar 30 Prozent höher.

STEFAN SAUER / KEYSTONE
EU warnt: Jeder Fünfte in Europa wird in Armut alt werden
STEFAN SAUER / KEYSTONE

Der demografische Wandel verschärft das Problem zusätzlich: In vier Jahrzehnten werden auf dem Kontinent nur noch 1,5 Erwerbstätige auf einen Rentner kommen – halb so viele wie heute. Einige Länder hätten dieses Verhältnis bereits erreicht. «Das ist nicht tragbar», so Hielkema. Besonders dort, wo es kaum ergänzende Vorsorge gebe, sei die Lage kritisch.

Die EU-Aufsichtsbehörde fordert deshalb, dass alle Arbeitnehmer automatisch in betriebliche Pensionskassen aufgenommen werden – ein Modell, das etwa Grossbritannien, Polen und Italien bereits umsetzen. Wer nicht mitmachen wolle, müsse aktiv widersprechen. Die Hoffnung: Trägheit, die heute vom Sparen abhält, könnte künftig dafür sorgen, dass mehr Menschen vorsorgen.

Am besten vorbereitet sind laut EIOPA skandinavische Länder, wo staatliche, betriebliche und private Renten kombiniert werden. In Osteuropa oder am Mittelmeer hingegen dominieren magere Staatsrenten, die meist weit unter dem letzten Gehalt liegen.

Während in Deutschland betriebliche Renten bei 267 Milliarden Euro liegen, kommt Schweden – mit nur einem Achtel der Bevölkerung – auf 516 Milliarden Euro. Das entspricht 92 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

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