Ex-US-Botschafter McMullen rät der Schweiz, sich nicht an die «niedergehende EU» anzuhängen
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Die Weltwoche

Ex-US-Botschafter McMullen rät der Schweiz, sich nicht an die «niedergehende EU» anzuhängen

Ed McMullen, der ehemalige US-Botschafter in Bern, hat die Schweiz zu schnellen Handelsgesprächen mit US-Präsident Trump aufgefordert. «Sie sollte es schnell tun – und tut es auch schon», sagte McMullen in der «Sonntagszeitung». Die Schweiz habe Potenzial, erneut Ausnahmen bei US-Zöllen zu erreichen – wie 2017 und 2018. Voraussetzung sei eine klare Darstellung der Fakten.

LUKAS LEHMANN / KEYSTONE
US-Botschafter Edward T
LUKAS LEHMANN / KEYSTONE

McMullen, ein enger Vertrauter Trumps, warnte vor einer stärkeren Anbindung der Schweiz an die Europäische Union. «Ich halte sie auch für eine extrem kluge und weitsichtige Nation, die erkannt hat, dass es nicht ratsam sein würde, sich an die niedergehende EU und ihre Volkswirtschaften anzuhängen.»

Die US-Zölle von 31 Prozent auf Schweizer Exporte hält er für überzogen: «Ich zweifle an dieser Zahl und fordere die Schweizer auf, jetzt Klarheit über alle wichtigen Fakten herzustellen.» Trumps Handelspolitik verteidigte er: «Freier Handel braucht Gegenseitigkeit.»

Im Interview mit der Weltwoche erklärt McMullen, wie der Bundesrat in Washington punkten kann.

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