Fahrlässige Körperverletzung und Gefährdung des Lebens: Strafanzeige gegen Crans-Montana Gemeindepräsident Nicolas Féraud eingereicht
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Fahrlässige Körperverletzung und Gefährdung des Lebens: Strafanzeige gegen Crans-Montana Gemeindepräsident Nicolas Féraud eingereicht

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Fahrlässige Körperverletzung und Gefährdung des Lebens: Strafanzeige gegen Crans-Montana Gemeindepräsident Nicolas Féraud eingereicht
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Nach der tödlichen Brandkatastrophe von Crans-Montana ist Strafanzeige gegen den Gemeindepräsidenten Nicolas Féraud eingereicht worden. Zwei Walliser Anwälte werfen ihm im Zusammenhang mit dem Feuer in der Bar «Le Constellation» fahrlässige Körperverletzung, Gefährdung des Lebens anderer sowie fahrlässige Brandstiftung vor.

Wie cash berichtet, haben die Anwälte Alain und Anne-Sophie Viscolo die Anzeige im Namen eines schwer verletzten Opfers und dessen Eltern eingereicht. Neben Féraud richtet sich die Strafanzeige auch gegen die Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti. In der Silvesternacht waren bei dem Brand 41 meist junge Menschen ums Leben gekommen, 115 weitere wurden teils schwer verletzt.

Cyril Zingaro/Keystone
Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana.
Cyril Zingaro/Keystone

Féraud erklärte, er habe keine Kenntnis von der Anzeige und äussere sich nicht dazu. Die Anhörung des Ehepaars Moretti als Beschuldigte verlief in Sitten unter grosser Spannung. Angehörige von Opfern beschimpften die Betreiber als «Mörder» und «Monster». Auch deren Anwälte gerieten ins Visier verbaler Attacken.

Die Präsidenten der Anwaltskammern der Kantone Wallis, Waadt und Genf verurteilten die Vorfälle scharf. «Wir verurteilen mit grösster Entschiedenheit die verbalen und körperlichen Angriffe sowie die Drohungen, denen die Strafverteidiger ausgesetzt waren», heisst es in einer Erklärung. Man erinnere daran, dass «die Zeit der Justiz nicht die Zeit der Medien ist».

Während die juristische Aufarbeitung läuft, stabilisieren sich laut Tourismusdirektor Bruno Huggler die Hotelbuchungen im Ferienort. Gleichwohl sei die Stimmung in der Region weiterhin «traurig», sagte ein Vertreter der lokalen Gastronomie.

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