Fake News in der Fake-News-Woche: SRF warnt vor Falschnachrichten, manipuliert aber mit beschönigten Zuwanderungszahlen
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Fake News in der Fake-News-Woche: SRF warnt vor Falschnachrichten, manipuliert aber mit beschönigten Zuwanderungszahlen

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Das Schweizer Fernsehen beschäftigt sich diese Woche mit Fake News. Der Regierungssender versucht zu erklären, was den Tatsachen entspricht und was als Desinformation gilt.

Ein Beispiel für eine solche Manipulation liefert die TV-Anstalt gleich selbst.

Eine «Tagesschau»-Sprecherin erklärt am Montag: «Die Asylzahlen gehen zurück.» Und weiter: «Letztes Jahr haben 26.000 Personen ein Asylgesuch gestellt – etwas weniger als im Jahr davor. Gleichzeitig haben rund 83.000 Personen die Schweiz verlassen, wie die neuesten Zahlen des Staatssekretariats für Migration zeigen.»

Fake News in der Fake-News-Woche: SRF warnt vor Falschnachrichten, manipuliert aber mit beschönigten Zuwanderungszahlen

Das sind Fake News.

Im vergangenen Jahr sind 165.000 Personen (!) in die Schweiz eingewandert. 83.000 Personen haben das Land verlassen. Die Nettozuwanderung beträgt somit 82.000 Personen. Dazu kommen rund 13.000 Ukrainer mit Schutzstatus sowie 26.000 Asylgesuche.

Ins gleiche Horn bläst der Tages-Anzeiger. Das Blatt titelt: «Zehntausende verlassen die Schweiz.»

Wie bei SRF soll damit das Narrativ der Verantwortlichen im Bundeshaus bekräftigt werden: Liebe Bürger, macht euch keine Sorgen. In Sachen Zuwanderung läuft alles nach Plan. Es kommen gar nicht mehr viele Menschen in die Schweiz.

Diese Beeinflussung und Lenkung verfolgt ein klares Ziel. Im Sommer kommt die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zur Abstimmung, die die Zuwanderung steuern möchte. Das Anliegen ist beim Establishment in Medien, Verwaltung und Politik unbeliebt.

Mit Fake News wird nun versucht, den Befürwortern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Jetzt ist es am Souverän, diese Tricks zu durchschauen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Immerhin: Der Sender brachte am Mittwochabend in der «Tagesschau» eine Berichtigung. Der Grund: Die SVP hatte eine Richtigstellung gefordert. Die Verantwortlichen im Leutschenbach wollen den Initianten der «200 Franken sind genug»-Initiative wohl nicht noch zusätzliche Munition liefern. Doch unabhängig davon: Der Schaden ist längst angerichtet.

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