Financial Times-Bericht: Israels Armee hält Sturz des iranischen Regimes für unwahrscheinlich
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Financial Times-Bericht: Israels Armee hält Sturz des iranischen Regimes für unwahrscheinlich

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Financial Times-Bericht: Israels Armee hält Sturz des iranischen Regimes für unwahrscheinlich
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Israels Militär zweifelt daran, dass der Krieg kurzfristig zum Sturz des iranischen Regimes führen kann. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit der Lage vertraute Personen und Einschätzungen des israelischen Militärgeheimdienstes.

Demnach geht die vorherrschende Einschätzung innerhalb der Nachrichtendienste davon aus, dass die bisherigen Angriffe die Machtbasis in Teheran nicht entscheidend geschwächt haben. Ein Insider mit Einblick in Lagebriefings erklärte, es gebe «keine Desertionen oder Risse» und «keinen echten Hinweis auf einen Kontrollverlust» des Regimes. Der Iran zeige vielmehr die «Widerstandsfähigkeit eines Systems», das über Jahrzehnte aufgebaut worden sei.

Vahid Salemi/AP Photo/Keystone
Regierungstreue Demonstrierende mit iranischen Flaggen in Teheran (Symbolbild)
Vahid Salemi/AP Photo/Keystone

Damit gerät ein zentrales Kriegsziel von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unter Druck. Während die politische Führung und US-Präsident Donald Trump zu Beginn des Konflikts einen Regimewechsel als möglich darstellten, bewertete das Militär dieses Szenario intern von Anfang an als «sehr, sehr, sehr, sehr schwer».

Die israelische Luftwaffe konzentriert sich inzwischen stärker auf klassische militärische Ziele wie Raketenproduktion und Verteidigungsanlagen. In den letzten 48 Stunden seien die Angriffe auf solche Einrichtungen beschleunigt worden, berichten mit der Planung vertraute Kreise. Parallel dazu laufen verdeckte Operationen, die auf Unruhe im Innern zielen.

Zu Beginn des Kriegs wurden zahlreiche Spitzenvertreter des Regimes gezielt ausgeschaltet, darunter hochrangige Militärs und Sicherheitsfunktionäre. Dennoch zeigt sich laut Geheimdienst bisher keine entscheidende Destabilisierung. Die israelischen Streitkräfte (IDF) wollten sich gemäss Financial Times nicht dazu äussern.

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