Hochschulen aus der Schweiz und Grossbritannien gehören zur europäischen Spitze, wenn es darum geht, Unternehmen zu gründen, um damit die eigene Forschung sowie das daraus gewonnene Know-how zu kommerzialisieren.
Der aktuelle European-Spin-outs-Bericht zeigt: In den Top Ten des Rankings befinden sich fünf Hochschulen aus dem Vereinigten Königreich (Oxford, Cambridge, UCL, Imperial, Bristol), drei aus der Schweiz (ETH, EPFL, Uni Zürich) und zwei aus dem EU-Raum (Technische Universitäten von München respektive Kopenhagen).
Das erstaunt deshalb, weil in der Diskussion um die EU-Verträge immer wieder die EU-Forschungsprogramme ins Feld geführt werden. Das entsprechende Horizon-Paket sei wichtig für den Forschungsstandort Schweiz.
Die Liste der erfolgreichen Spin-outs zeigt derweil, dass sich die Hochschulen in der Schweiz und in Grossbritannien ohne EU-Regulatorien besser entwickeln. Die Schweiz ist sogar führend, wenn man allein die Pro-Kopf-Wertschöpfung der verschiedenen Hochschulen miteinander vergleicht.