Trotz festlicher Weihnachtsdekoration herrscht derzeit alles andere als Adventsstimmung am Flughafen Zürich: Passagiere berichten von chaotischen Zuständen, stundenlangen Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle – und wachsender Frustration, berichtet der Blick.
Grund dafür ist der Einbau neuer CT-Scanner für Handgepäck. Diese sollen künftig für mehr Sicherheit und Komfort sorgen, etwa durch 3-D-Darstellung der Tascheninhalte und den Wegfall des Auspackens von Laptops oder Flüssigkeiten. Doch bis zur Fertigstellung – voraussichtlich Mitte Dezember – ist Geduld gefragt: Aktuell sind rund 30 Prozent der Kontrollkapazitäten ausser Betrieb.
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Der Flughafen verteidigt die Massnahmen als Investition in die Zukunft: Dank «Remote Screening» könnten Sicherheitsbilder künftig effizienter analysiert werden. Auch neue Körperscanner sind im Testbetrieb, die Passagiere gezielter untersuchen – ohne persönliche Daten zu erfassen.
Während Zürich noch im Umbau steckt, ist man in Genf weiter: Dort sind CT-Scanner bereits seit 2018 im Einsatz – mit positiven Erfahrungen. Der Flughafen Cointrin plant sogar, bis 2032 komplett auf diese Technik umzustellen.