Inmitten eines drohenden Engpasses an westlichen Luftabwehrsystemen für die Ukraine arbeitet die Bundesregierung laut einem Bericht der Bild-Zeitung an einem verdeckten Rüstungsabkommen mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Im Zentrum steht die Lieferung von zwei Patriot-Systemen, die Deutschland finanzieren und Washington bereitstellen soll.
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Der jüngste US-Lieferstopp trifft Kiew hart. Denn Patriot-Abwehrraketen gelten als entscheidend dafür, russische Angriffe auf zivile Ziele und Infrastruktur abzuwehren. Derzeit verfügt die Ukraine nur über sechs solcher Systeme – zu wenig, um die grossflächigen Angriffe abzufangen.
Nach Informationen der Bild wurde die Anfrage für zwei neue Systeme bereits vor mehreren Wochen an Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth übermittelt. Ob Washington zustimmt, ist unklar, denn das Weisse Haus hatte kürzlich auch andere Rüstungslieferungen gestoppt – ohne Erklärung. In Berlin wird nun befürchtet, dass auch diese Initiative scheitert.