Für FDP-Präsident Thierry Burkart ist die integrative Schule gescheitert. Die Zürcher FDP-Vizepräsidentin Raffaela Fehr will sie beibehalten. Was jetzt?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Für FDP-Präsident Thierry Burkart ist die integrative Schule gescheitert. Die Zürcher FDP-Vizepräsidentin Raffaela Fehr will sie beibehalten. Was jetzt?

Um die Volksschule zu «retten», griff Thierry Burkart zur ganz lauten Fanfare. Die integrative Schule müsse abgeschafft werden, meinte der Präsident der FDP Schweiz auf allen Kanälen: «Wir müssen feststellen, dass sich die Qualität der Volksschule verschlechtert hat.»

Die nationale FDP hat zu diesem Zweck für die Kantonalparteien fixfertig formulierte Vorstösse ausgearbeitet. Was eine bemerkenswerte Umkehr ihrer Politik bedeutet, denn der Freisinn hat in all den vergangenen Jahren der SVP nie geholfen, der krachend gescheiterten integrativen Schule ein Ende zu bereiten.

© KEYSTONE / GAETAN BALLY
Thierry Burkart, Staenderat FDP-AG, portraitiert am 10
© KEYSTONE / GAETAN BALLY

Aber der Weg ist richtig. Sabina Freiermuth, Präsidentin der Aargauer FDP, beklagte sich mit guten Gründen, dass von den Lehrern verlangt werde, den Schülern Texte vorzulegen, die sie in eine gendergerechte Sprache übersetzen müssten – wo viele von ihnen doch kaum Deutsch können. Dass hier die Prioritäten der Volksschule falsch liegen, ist offensichtlich.

Doch ausgerechnet aus dem Kanton mit dem Stadtzürcher Schulvorstand Filippo Leutenegger an der FDP-Spitze kommt jetzt Widerstand. Vizepräsidentin Raffaela Fehr beantwortet die Frage, ob die integrative Schule gescheitert sei, mit «nein». Die Akzeptanz, sein Kind «in einer Kleinklasse beschulen zu lassen, ist bei den Eltern gering, denn sie befürchten eine Stigmatisierung». Und die FDP-Vizepräsidentin findet: «Darum sind andere Massnahmen gefragt.»

Da stellt sich die Frage, ob die FDP mit solchen öffentlich ausgetragenen Widersprüchen die Volksschule wirklich retten kann.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.