Funke-Medien verweigern Todesanzeige – weil der Verstorbene in der AfD war
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Funke-Medien verweigern Todesanzeige – weil der Verstorbene in der AfD war

Funke-Medien verweigern Todesanzeige – weil der Verstorbene in der AfD war

Die Funke-Mediengruppe hat laut Angaben der AfD Thüringen die Veröffentlichung einer Traueranzeige für ein verstorbenes Parteimitglied abgelehnt – offenbar mit Verweis auf dessen politische Zugehörigkeit, schreibt die Oppositionspartei auf Facebook.

«Gerne hätten wir auch eine Todesanzeige in der lokalen Presse veröffentlicht, aber die Funke-Mediengruppe weigerte sich leider, diese zu drucken. Es ist bedauerlich, wenn Ideologie über Menschlichkeit steht», erklärte der AfD-Landesverband. Betroffen sei Hartmut Lucas, Jahrgang 1953, Gründungsmitglied der AfD und kommunalpolitisch aktiv.

Die Anzeige sollte in der Thüringer Allgemeinen erscheinen, einem Blatt der Funke-Mediengruppe. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns liegt bislang nicht vor. Die Gruppe versteht sich laut Eigenbeschreibung als Vertreterin eines leidenschaftlichen, vielfältigen Journalismus.

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