Der verbissene Hype um den Frauenfussball hat zwei Seiten. Einerseits wird dadurch der Juniorenbereich und der Breitensport gefördert – was sehr positiv ist. Andererseits wird der Fussball durch die Gender-Debatte zusehends überpolitisiert. Dabei soll doch das Publikum selbst entscheiden, wem es lieber zuschaut.
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Am 27. Juli kommt es zu einer weiteren Konkurrenzsituation zwischen weiblichen und männlichen Fussballern. Während an diesem Wochenende die Super League in die neue Saison startet und am Sonntagnachmittag zwei Spiele stattfinden, kommt es gleichzeitig in Basel zum Finale der Frauen-Europameisterschaft.
Ist dieser geteilte Fokus eine Geringschätzung? Und wenn Ja: Für welchen Wettbewerb? Auch das soll jeder Fan selbst entscheiden.