Endlich kommt wieder Bewegung in die Zollverhandlungen mit den USA.
Eine Unternehmergruppe um den Richemont-Verwaltungsratspräsidenten Johann Rupert, Rolex-CEO Jean-Frédéric Dufour sowie Partners-Group-Gründer Alfred Gantner erhielt Gelegenheit zu einem direkten Gespräch mit Donald Trump. Der US-Präsident zeigte sich mit dem Treffen zufrieden: «Ich möchte allen Anwesenden für die ausgezeichnete Arbeit ein Lob aussprechen», schrieb er in den sozialen Medien.
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Vertreter der Schweizer Politik waren beim Meeting nicht anwesend. Ein Sprecher von Wirtschaftsminister Guy Parmelin lässt dazu verlauten: «Es handelt sich um eine private Initiative von schweizerischen Unternehmern, die zwar vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in der Vorbereitung begleitet wurde, letztlich aber unabhängig vom Engagement des Bundesrates zustande kam.»
Nach Informationen aus Wirtschaftskreisen liegt ein verbessertes Angebot der Schweiz bereits seit Wochen auf dem Tisch. Man wartet nur noch auf den passenden Moment, um dieses Präsident Trump vorzustellen.
Klar ist: Das Engagement dieser Schweizer Wirtschaftsgrössen ist bemerkenswert und für das Land von grosser Bedeutung. Es darf angenommen werden, dass sie bei den Gesprächen mit dem US-Präsidenten den richtigen Ton treffen.
Doch wann kommt es zum Abschluss?
Insider aus dem Bundeshaus bleiben vorsichtig. Ein Abschluss in den nächsten Tagen scheint möglich – ebenso aber, dass der Vertrag erst am WEF in Davos finalisiert wird, falls Trump zu einem Besuch in die Bündner Berge reist.
So bleibt abzuwarten, wie sich die Angelegenheit entwickelt. Entscheidend für die Schweizer Wirtschaft ist, dass die Zölle spürbar gesenkt werden.