Guardian: Ukraine setzt westlich geschulte Luftabwehrspezialisten an der Front ein
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Guardian: Ukraine setzt westlich geschulte Luftabwehrspezialisten an der Front ein

Die ukrainische Armee setzt offenbar westlich geschulte Luftabwehrspezialisten als Infanterie an der Front ein. Laut einem Bericht des Guardian ist der Personalmangel in den Kampfverbänden so gravierend, dass diese Massnahme seit einem Jahr zunehmend praktiziert wird. Ein Offizier äusserte anonym, dass er weniger als die Hälfte seines regulären Personals zur Verfügung habe und weitere Kräfte abgezogen werden sollen.

MARIA SENOVILLA / KEYSTONE
epa11777719 Ukrainian serviceman of the 12th Special Operations Brigade 'Azov', drone pilot 'Scout' inspects a Ukrainian 'Furia' unmanned aerial system (UAS) prior to conduct an aerial reconnaissance mission at an undisclosed location near the frontline city of Toretsk, Donetsk region, eastern Ukraine, 14 December 2024, amid the Russian invasion
MARIA SENOVILLA / KEYSTONE

Die Umwidmung betrifft auch Fachkräfte, die in westlichen Staaten speziell für den Betrieb moderner Luftabwehrsysteme ausgebildet worden sind. Experten warnen vor Sicherheitsrisiken, falls diese Soldaten in Gefangenschaft geraten und Informationen über ukrainische Luftverteidigungs-Strategien preisgeben könnten.

Der ukrainische Generalstab dementierte die Gefährdung kritischer Einheiten. Die Armeespitze erklärte, lediglich nichtessenzielle Kräfte würden versetzt. Gleichzeitig betonte man, dass die schwierige Lage an der Front solche Entscheidungen notwendig mache. Neben dem Mangel an Rekruten verschärfen Desertionen und geringe Mobilisierungsraten die Lage.

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