Ein Paar wäre mir zwar lieber gewesen. Eine Frau und ein Mann. Sandra mit Sven Epiney zum Beispiel. Dann hätte es auch Augenzwinkern gegeben und vielleicht so etwas wie eine prickelnde Komplizenschaft.
Die vom ESC ausgewählten zwei Schweizer Frauen präsentieren zwar gut, sind prima gekleidet, Sandra ist ausserdem eine perfekte Sängerin. Aber sie wirken nie wie ein verschworenes Duo, eher als Kolleginnen, die hier mal durchmüssen. Ich freue mich auf Michelle Hunziker, die den Dreh einfach besser raus hat, witzig zu sein und fröhlich zu lachen. Und sich wie eine Diva zu bewegen.
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Die Musical-Show «Made in Switzerland» der beiden Präsentatorinnen war filmreif, natürlich selbstironisch kitschig, bei den Schweizer Erfindungen haben mir neben LSD, Rüster und Trockenkaffee noch Rivella, Aromat und Ricola gefehlt, aber das geht wohl wegen der Werberegeln nicht. Und man vergisst immer, dass die Schweizer das Auto erfunden haben. Aber das ist eine andere Geschichte.
Nein, man muss zugeben, Hazel und Sandra haben das wirklich gut gemacht! Wir können stolz sein auf sie. Aber Sven hätte es geradeso gut gemacht.