US-Präsident Donald Trump zeigt sich versöhnlich gegenüber der Schweiz. Nachdem er im August massive Strafzölle (39 Prozent) gegen Schweizer Produkte verhängt hatte, lobte er nun öffentlich die neuen Handelsgespräche mit der Eidgenossenschaft.
Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er am Dienstag, man habe mit hochrangigen Vertretern über das Handelsungleichgewicht gesprochen. «Ich möchte allen Anwesenden zu einem gut gemachten Job gratulieren. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!», erklärte Trump.
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Die Gespräche sollen vom US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer fortgesetzt werden. Offizielle Angaben der Schweizer Seite zu Teilnehmern oder Ergebnissen liegen bisher nicht vor.
Der Zollkonflikt belastet die Schweizer Wirtschaft erheblich. Insbesondere Industrieprodukte wie Maschinen, Uhren, Schokolade und Käse sind von dem 39-Prozent-Strafzoll betroffen – einer der höchsten Sätze, die die USA derzeit gegen Handelspartner anwenden. Auch die Pharmabranche war zeitweise von zusätzlichen Zöllen bedroht. Deren Einführung am 1. Oktober blieb allerdings aus, was in der Branche für Verwirrung sorgte.
