Die Hamas hat den jüngsten israelischen Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen nach eigenen Angaben abgelehnt. Der Grund sei, dass der Entwurf kein Ende des Krieges und keinen Abzug der israelischen Truppen vorsehe, berichten mehrere israelische Medien.
Demnach sieht der Vorschlag eine 45-tägige Feuerpause und die Freilassung von zehn Geiseln vor. Die Hamas lehnt laut al-Hayya Teilvereinbarungen ab und fordert ein umfassendes Abkommen, das ein dauerhaftes Ende der Kämpfe beinhaltet.
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Nach Informationen der israelischen Regierung werden aktuell 24 lebende Geiseln sowie 35 Leichen im Gazastreifen festgehalten. Die letzte Feuerpause war vor rund einem Monat ausgelaufen, nachdem sich beide Seiten nicht auf Bedingungen für eine zweite Phase einigen konnten.
Die Hamas fordert eine vollständige Waffenruhe, den Abzug der israelischen Armee und einen umfassenden Gefangenenaustausch.