Hat die AfD ihr Maximum erreicht? Meinungsforscher sind uneins über das Potenzial der Oppositionspartei
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Hat die AfD ihr Maximum erreicht? Meinungsforscher sind uneins über das Potenzial der Oppositionspartei

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Die AfD hat nach Monaten steigender Umfragewerte erstmals einen Rückschlag erlitten. In einer aktuellen Forsa-Umfrage verliert die Partei zwei Prozentpunkte und fällt auf 24 Prozent zurück, während die Union mit 26 Prozent wieder vorn liegt. Auch in Sachsen-Anhalt, wo im September ein neuer Landtag gewählt wird, bleibt die AfD zwar stärkste Kraft, verliert laut einer Insa-Umfrage jedoch leicht. Dies berichtet die Bild-Zeitung.

KAY NIETFELD / KEYSTONE
Hat die AfD ihr Maximum erreicht? Meinungsforscher sind uneins über das Potenzial der Oppositionspartei
KAY NIETFELD / KEYSTONE

Insa-Chef Hermann Binkert sieht darin keine Trendwende. «Das ist keine Trendumkehr», sagte er, betonte jedoch: «Die Bäume für die AfD wachsen nicht in den Himmel.» Innerparteiliche Konflikte, etwa zu Wehrdienst, Aussenpolitik oder Remigration, könnten potenzielle Wähler verunsichern.

Der Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner geht davon aus, dass die AfD ihren maximalen Wählerzuspruch weitgehend erreicht hat. Grosse Zugewinne seien kaum möglich, da die Partei stark polarisiere und auf erhebliche Ablehnung stosse. Gleichzeitig rechnet Schöppner aber auch nicht mit deutlichen Verlusten, da ein harter Kern treuer Wähler fest zur AfD stehe.

Anders beurteilt dies der Politikwissenschaftler Benjamin Höhne von der TU Chemnitz. Er hält weiteres Wachstum für möglich. Die AfD könne durch eine zunehmende Normalisierung zusätzliche Wechselwähler gewinnen. Zudem könnten enttäuschte Anhänger des BSW zur AfD abwandern, so Höhne.

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