Hegseth fordert «wirklich patriotische Presse»: Der US-Verteidigungsminister spricht sich nach einem kritischen CNN-Bericht über den Iran-Krieg für eine Übernahme des Senders aus
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Hegseth fordert «wirklich patriotische Presse»: Der US-Verteidigungsminister spricht sich nach einem kritischen CNN-Bericht über den Iran-Krieg für eine Übernahme des Senders aus

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Hegseth fordert «wirklich patriotische Presse»: Der US-Verteidigungsminister spricht sich nach einem kritischen CNN-Bericht über den Iran-Krieg für eine Übernahme des Senders aus
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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Nachrichtensender CNN nach einem kritischen Bericht über den Iran-Krieg scharf angegriffen und zugleich eine rasche Übernahme des Senders durch den Medienkonzern Paramount Skydance begrüsst. Hegseth erklärte an einer Pressekonferenz, er könne es «kaum erwarten», bis David Ellison den Sender übernehme, und verlangte eine «wirklich patriotische Presse».

Cristobal Herrera-Ulashkevich/EPA/Keystone
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth
Cristobal Herrera-Ulashkevich/EPA/Keystone

Auslöser der Attacke ist ein Bericht von CNN über die amerikanischen Luftangriffe auf den Iran. Der Sender hatte unter Berufung auf Quellen berichtet, Washington habe bei der Planung das Risiko unterschätzt, dass der Iran die strategisch wichtige Strasse von Hormus blockieren könnte – eine zentrale Route für den weltweiten Öltransport. Hegseth wies die Darstellung entschieden zurück und bezeichnete den Bericht als «offenkundig lächerlich».

Auch das Weisse Haus reagierte mit deutlicher Kritik. Sprecherin Karoline Leavitt erklärte auf der Plattform X, die Darstellung sei «zu 100 Prozent Fake News». Das Pentagon bereite sich seit Jahrzehnten auf eine mögliche Sperrung der Meerenge vor, hiess es. Entsprechende Szenarien seien auch lange vor Beginn der amerikanischen Luftangriffe auf den Iran am 28. Februar Teil der militärischen Planungen gewesen.

Brisanz erhält der Konflikt durch die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance. Zum Medienkonzern gehört auch CNN. Dessen Chef Mark Thompson wies die Vorwürfe zurück und betonte, der Sender verfolge nur ein Ziel: «unseren Zuschauern in den USA und auf der ganzen Welt die Wahrheit zu sagen». Politische Drohungen oder Beleidigungen würden daran nichts ändern.

David Ellison, Chef von Paramount Skydance, hatte bei Bekanntgabe der Übernahme zugesichert, die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN zu respektieren. Sowohl er als auch sein Vater Larry Ellison gelten jedoch als langjährige Unterstützer von Präsident Donald Trump. Der Streit verschärft damit erneut die Spannungen zwischen der US-Regierung und grossen Teilen der amerikanischen Medienlandschaft.

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