Heute will Benjamin Netanjahu Donald Trump davon überzeugen, dass die ballistischen Raketen des Iran für Israel eine existenzielle Gefahr darstellen. Er hat recht!
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Heute will Benjamin Netanjahu Donald Trump davon überzeugen, dass die ballistischen Raketen des Iran für Israel eine existenzielle Gefahr darstellen. Er hat recht!

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Heute will Benjamin Netanjahu Donald Trump davon überzeugen, dass die ballistischen Raketen des Iran für Israel eine existenzielle Gefahr darstellen. Er hat recht!
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Der kurzfristig angesetzte Besuch des israelischen Ministerpräsidenten im Weissen Haus dreht sich vor allem um die amerikanisch-iranischen Verhandlungen. Am Mittwoch will Netanjahu Trump davon überzeugen, dass mögliche Gespräche nicht nur über das Atomprogramm geführt werden sollen, sondern vor allem Irans ballistische Raketen und die Unterstützung regionaler Terrorgruppen wie Hisbollah und Hamas einbeziehen müssen. Teheran weigert sich jedoch, darüber zu verhandeln.

Manuel Balce Ceneta/AP Photo/Keystone
US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu bei einem Treffen im Weissen Haus (Archivbild, 25. März 2019).
Manuel Balce Ceneta/AP Photo/Keystone

Über viele Jahre war das strategische Denken in Israel auf ein einziges Szenario fixiert: den iranischen Atomsprengkopf. Alles andere schien zweitrangig. Das Raketenprogramm Teherans wurde vor allem als Trägersystem verstanden, als Hülle für eine mögliche nukleare Bedrohung, nicht als eigenständige Gefahr.

Doch diese Gewissheit hat sich erschüttert. In den jüngsten militärischen Auseinandersetzungen wurde klar, dass Irans Raketen auch ohne nukleare Ladung eine unmittelbare zerstörerische Macht entfalten können. Präzisionsschläge, grosse Reichweiten und die schiere Menge an verfügbaren Geschossen haben gezeigt, wie verletzlich selbst ein technologisch hochgerüsteter Staat wie Israel sein kann. Was lange als strategisches Begleitproblem galt, ist mittlerweile ins Zentrum des Bedrohungsbilds gerückt. Denn die Raketen sind das letzte wirksame Instrument, über das Teheran verfügt. Und da die Vernichtung Israels zur Staatsräson der Islamischen Republik zählt, sollte man diese Gefahr ernst nehmen.

Raketen brauchen keinen nuklearen Sprengkopf, um strategische Wirkung zu entfalten. Sie können Städte lähmen, Infrastrukturen zerstören, Wirtschaft und Gesellschaft unter permanenten Druck setzen. Jeder Alarm, jede Explosion, jeder Einschlag erinnert daran, dass die Bedrohung nicht erst mit einer atomaren Eskalation beginnt. Sie ist bereits Realität.

Damit hat sich das strategische Gleichgewicht verschoben. Was früher als langfristiges, existenzielles Risiko galt, hat sich in eine akute Gefahr verwandelt. Die Raketen sind nicht länger nur das Transportmittel einer möglichen Atomwaffe. Sie sind selbst zur Waffe geworden – zur sichtbarsten, unmittelbarsten Bedrohung für Israels Sicherheit.

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