Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Dienstag, dem 24. Februar 2026. Ich starte mit einem Live-Read. mit einer gesprochenen Werbeanzeige. Silber schreibt gerade die spannendere Story als viele Aktien. Steht der nächste Höhenflug bevor oder landet die Kursrakete? Zum einen stärkt die Ernennung von Kevin Warsh zum Lenker der US-Notenbank das Vertrauen in den US-Dollar, was Gegenwind für die Edelmetalle bedeutet. Zum anderen sprechen die fundamentalen Faktoren eine klare Sprache. Unsere Hightech-Welt ist auf Silber angewiesen. Ohne das weisse Metall stehen Solarpanels, Elektroautos, Smartphones und die künstliche Intelligenz still. Die Nachfrage steigt weiterhin, während sich das Angebot Jahr für Jahr verknappt. 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Ausgehend von der schlechten Idee des Schweizer Unternehmers Alfred Gantner haben die Grünliberalen nun beschlossen, einem Vorstoss lossiert, dass ab Vermögen von 5 Millionen Franken eine Vermögensabgabe, eine Vermögensbesteuerung auf Bundesstufe stattfinden müsse. um die Kosten der Armee und der AHV zu decken. Also die Grünliberalen legen da ihr liberales Etikett ab und kaprizieren sich auf eine irregeleitete Konzeption des sehr erfolgreichen Schweizer Finanzunternehmers, der Partners Group. Ja, das ist der falsche Weg, meine Damen und Herren. Höhere Steuern zu holen. Überall. den falschen Weg zu beschreiten, den wir ja schon in den Ländern um uns herum beobachten können, mit den entsprechenden Konsequenzen. Hat es Frankreich geholfen? Hat es Deutschland geholfen? Hat es all den anderen Ländern geholfen, wenn sie die Steuerschraube immer mehr anziehen? Nein, das Gegenteil ist der Fall. Der Bund hat genügend Geld. Die Frage ist, setzt er die richtigen Schwerpunkte? Und wenn man sagt, dass wir für die Armee mehr Geld ausgeben müssen, dann muss man das Geld dort einsparen, wo es im Moment zu stark ausgegeben wird. Und das sind in der Schweiz die sozialen Ausgaben, die sozialen entsprechenden Vergünstigungen, die massiv gewachsen sind über die letzten Jahre. Es ist bedauerlich, dass gerade auch Leute aus dem liberalen Spektrum, wie sie sich nennen, auch Unternehmer, sich diesem Steuerpopulismus und letztlich ja diesem reichen Neid ausliefern. Das ist Und... bedauerlich und die Grünliberalen geben aber immerhin zu erkennen, dass sie eben weniger liberal als Grün sind, wobei das Grüne an sich dagegen wäre ja nichts einzuwenden. Aber das Problem ist ja bei vielen Grünen, bei den meisten, fast bei allen, kommt ja dann sehr schnell das Dunkelrot zum Vorschein, wenn man etwas am Grünen kratzt. Das sind Marxisten, das sind Sozialisten, das sind Leute, die nur auf den Staat setzen, die der privaten Initiative eigentlich nichts zutrauen Und dann... und letztlich daran arbeitend, die Macht des Staates auszubauen, um die Freiheit, um die Wirtschaft, die Wertschöpfung, ja die... Auch unternehmerisch tätigen Schweizer und hier ansässigen Ausländer immer noch mehr auszunehmen, das ist keine gute Idee, das ist eine gescheiterte Konzeption. Über 70 Tote bei Festnahme von Drogenboss, ja in Mexiko, das ist auch nichts Neues, beherrscht etwas die Schlagzeilen. Toben, die Unruhen, seid ein sehr potenter Drogenhändler, Drogendealer, Mafia-Konzernleiter und Drogenboss-Ding festgemacht wurde, Mexiko im Griff der Drogenkartelle. Deutschtest für die Regelschule, die Zürcher SVP fordert separate Klassen bei einem Sprachdefizit. Ja, das ist der Kampf der Volkspartei gegen den Irrtum dieser Schulstrategien, die alles in einen Topf werfen, wo man nicht mehr nach Leistung differenziert. Regeleinheitsschule, Einheitsklassen, all diese Dinge. die mit massiv nachteiligen Auswirkungen für unser Schulsystem installiert worden sind von linken Pädagogen und Bildungsstrategen. Bedauerlicherweise sind die Lehrer aber auch die ganz grossen Prügelknaben unserer Gesellschaft. Einerseits werden sie erdrückt von der Bürokratisierung ihres Berufs, was ich höre, was man mir erzählt, zum anderen natürlich die gewaltige Zuwanderung, die es faktisch unmöglich macht, diese Klassen zu leiten. Bewundernswert. dass da immer noch Leute mit grossem Enthusiasmus und Idealismus sich für diesen so wichtigen Beruf hergeben. Zum Glück sind wir noch in die Schule gegangen, als diese Missstände in der Politik noch nicht verursacht worden waren. Ich kann Ihnen sagen, es gibt eben auch andere Wege. Und wir haben das in unserer Jugend noch erlebt. Und es will mir nicht in den Kopf, warum die Schweiz nicht zu diesen erfolgreichen Rezepten zurückkehren kann. Aber natürlich, dazu gehört dann eben auch eine vernünftige, massvolle Zuwanderungs- Politik und nicht dieses masslose Grenzöffnungsmonopoly, diesen Massenzustrom, den wir da in den letzten Jahren und Jahrzehnten erlebt haben. Neutralität schützt nicht vor Cyberangriffen. Der Direktor der Behörde Bundesamt für Cybersicherheit, Florian Schütz, erläutert, warum sich Angriffe auf Schweizer Server 2025 mehr als verdoppelt haben und welche Rolle Russland und China dabei spielen. Denn erstens... Diese Chefbeamten sollten weniger Interviews geben. Immer diese selektiven Informationen, die dann zur Aufschreckung und Manipulation des Publikums, wobei sich das Publikum in aller Regel nicht manipulieren lässt, zum Glück, rausgehauen werden. Die werden einfach verbreitet, in den Äther geworfen. Und zweitens sind dahinter dann eben sehr dürftige, intellektuelle Grundlagen zu erkennen. Wenn natürlich ein Direktor eines Bundesamts. Er zählt die Neutralität, schütze davor nicht. Das ist ein Gaggargument, meine Damen und Herren, das ist einfach Unsinn. Was ist die Neutralität? Die Neutralität bedeutet zunächst einmal, dass die Schweiz für kein anderes Land eine Gefahr darstellt. Wir sind kein Feind, wir gehen nicht in Bündnisse, wir sind nicht in militärischen oder sonstigen Allianzen, die im Kriegsfall eben zu kriegerischen Allianzen werden können. Und indem die Schweiz sich da raushält, ist sie für niemanden eine Bedrohung. Das heisst, die Wahrscheinlichkeit, dass man selber ins Visier kommt, die sinkt, ist sie gegen null. Nein, natürlich nicht. Das ist auch sein No-Brainer. Das wissen alle, die im Geschichtsunterricht nicht geschlafen haben, dass neutrale Länder trotz der Neutralität auch schon überrannt worden sind. Aber, und das ist dann der zweite entscheidende Punkt, dafür brauchen sie eben eine Abwehr. Eine Verteidigung, und die gehört eben auch im Bereich des Cyberspace dazu. Das ist auch Landesverteidigung, das ist eine andere Form von Luftraum. Und immer wieder diese... Selbstverständlichkeiten in Anschlag zu bringen, um die Neutralität schlecht darzustellen. Also wir haben in Bundesbern, meine Damen und Herren, eine ganz gewaltige Neutralitätsmüdigkeit. Und was ist die Argumentation? Damit will man sagen, wir müssen international zusammenarbeiten, womöglich mit der NATO. Ja, was bedeutet es eigentlich, wenn die Schweiz enger mit der NATO zusammenarbeitet in einer allgemein kriegerischen Zeit? Das erhöht natürlich das Risiko, dass die Schweiz als Mitglied einer für sich genommen auch kriegerischen Militärallianz eher zum Zielobjekt wird, dass sie reingezogen wird in fremde Konflikte. Und im Konfliktfall, wenn sie dann selber angegriffen wird, ist überhaupt nicht gesagt, dass die Kavallerie dann kommt, weil all diese Beistandsparagraphen sind Gummiparagraphen. Das sehen wir ja jetzt. Und die NATO und all diese internationalen Strukturen geben doch überhaupt keinen Schutz, sind genauso wenig ein Schutz wie die Neutralität per se. Aber die Neutralität ist ein erprobtes Instrument, das die Angriffswahrscheinlichkeit verringert und das natürlich gleichzeitig mit einer starken Armee verbunden für einen Kleinstaat einen wirksamen Schutzschild bietet. Das ist unsere historische Erfahrung. Aber die internationalen Bündnisse, was war denn da in Grönland los? War da die NATO ein Schutzmechanismus? Im Gegenteil, wir waren vor der absurden Situation. Überrascht, dass sich in Grönland möglicherweise zwei NATO-Staaten auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen können. Das ist einfach Unsinn und ich finde es entsetzlich, wie viele Schweizer Top-Leute in Bern einfach diese Neutralitätsmüdigkeit, diese Neutralitätsverdrossenheit an den Tag legen und die Journalisten aber nichts Klügeres zu tun, als dem Ganzen noch ihren Segen zu erteilen und mit solchen Interviews, mit solchen Interviews, wirklich, Entschuldigung, auf erbärmlicher intellektueller Grundlage dem auch noch eine Plattform bieten. Also Kopfschütteln beim Zeitungslesen am Morgen. Die vier gefährlichsten Ukraine-Irrtümer. Heute vor vier Jahren begann Putin seinen Angriffskrieg. Die ganze Berichterstattung über diesen Ukraine-Krieg in der Schweiz, Entschuldigung, die können Sie einfach vergessen. Das ist die eins zu eins abgepauste Nachplapperung dieser... Die nervtötenden Propaganda dieser Einseitigkeit, die wir seit vier Jahren jetzt zu hören bekommen. Angriffskrieg, unprovoziert, aus heiterem Himmel. Alles Böse sitzt in Moskau. Alle anderen sind die Guten. Sie sind alle Fehler, die man begehen kann, die Russen. Aber die Westler, die Ukrainer, die haben alles richtig gemacht. Das sind alles Unschuldslämmer, meine Damen und Herren. Wer glaubt eigentlich so eine Primitivität? die tief verkürzte, eingedampfte Mickey-Maus-Variante der geopolitischen Analyse. Das ist doch ebenfalls auf dürftigem, unbedarftem Niveau dahergesagt. Diese ganz einfachen Strickmuster, die ja per se zeigen, dass man selber schultertief in der Kriegspropaganda drinsteckt. Denn es ist ja nun einmal das Merkmal der Kriegspropaganda, dass sie alles in schwarz und weiss Das wissen wir ja schon seit Lord Posenby in den 20er Jahren die Kriegspropaganda des Ersten Weltkriegs analysiert hat. Dazu gehört übrigens, dass man sagt, das Böse ist immer der Andere. Die Kriegsverbrechen, die ganz schlimmen, die Gräueltaten, sie fressen Babys, das passiert immer auf der anderen Seite. Und wenn es bei der eigenen Seite passiert, dann sind das bedauerliche Entgleisungen. Aber beim Anderen ist es natürlich systematisch. Und klar, der Andere will überhaupt keinen Frieden. denn der andere steht für Krieg, wir sind für Frieden. Das sind die ideologischen, das sind die propagandistischen Muster, die wir leider in der Schweiz auch übernommen haben. Warum haben die Zeitungen das übernommen? Weil der Bundesrat den Kopf verloren hat damals im Februar 2022 und nach wenigen Tagen Widerstand einknickte und die Neutralität preisgegeben hat, sich beteiligt am Wirtschaftskrieg gegen Russland. Und jetzt ist man auch drin in dieser falschen, in dieser schlagseitigen Analyse. Ich habe in der Weltwoche Deutschland von letzter Woche mal eine etwas umfassendere Darlegung und Standortbestimmung dieses Kriegs gemacht. Ich werde es jetzt auch wieder tun, aber man muss diesen Ukraine-Krieg im grösseren Zusammenhang des Zusammenbruchs der Sowjetunion sehen. Da gibt es ganz viele unaufgelöste Probleme zwischen der Ukraine und Russland. Das ist also ein Konflikt zwischen zwei ehemaligen Sowjetrepubliken, der dadurch verschärft wird. dass die Grossmächte sich eingemischt haben, insbesondere die Vereinigten Staaten von Amerika. Und zwar schwelt das schon seit den 90er Jahren. Und diese Vorgeschichte muss man kennen. Und im Krieg ist es nicht einfach so, dass einer mal die Knarre in die Hand nimmt und über eine Grenze marschiert. Das kann es ja auch mal geben, aber in aller Regel ist der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Und der Krieg der Russen ist die Fortsetzung einer Konfrontationspolitik, die von westlicher Seite mit verantwortungsloser Aggressivität betrieben wurde, unter Missachtung aller immer wieder deklarierten russischen Sicherheitsinteressen. Und jetzt muss man natürlich hier auch wieder in die Ideologie, in die Propaganda springen. wenn man so etwas nicht zur Kenntnis nehmen will und sagen, ja, die Russen lügen einfach, alles, was sie sagen, ist Lüge. Was ist denn das eigentlich für ein Standpunkt, den wir hier zugrunde legen? Und wissen Sie, wir sehen jetzt, dass eben mit dieser Erzählung, mit dieser Kriegspropaganda auch eine zunehmende Verhärtung und autoritäre Versteinerung unserer Staaten, unserer Demokratien im weitesten Sinne stattfindet. Schauen Sie nach Deutschland, schauen Sie in die Europäische Union, Schauen Sie den Fall. des Schweizer Bürgers und Obersten Jacques Pau, der einfach mit Sanktionen belegt wird, die sie zum Schweigen bringen wollen, faktisch für vogelfrei erklärt. Warum? Weil er eine andere Analyse vorträgt. Was passiert in der Schweiz? Unser Wehrminister Martin Pfister sagt, wir müssen Desinformation bekämpfen. Das ist die Aufgabe des VBS. Herr Pfister soll sich mal darum kümmern, seine Armee wieder auf Vordermann zu bringen und er soll aufhören, die Bürger zu beschnüffeln und mit diesem Unsinn und diesem Gaunerwort der Desinformation operieren. Also wenn Bundesräte von Desinformation sprechen, dann ist Alarmstufe rot, denn Politiker sind die Letzten, die sich als Gralshüter der Information gebärden können. Das sind alles Symptome, die zeigen, dass es in die falsche Richtung geht. Und die Medien, anstatt ihren Auftrag zu erfüllen und etwas kritisch hinter diese Narrative zu blicken, das heisst ja nicht, dass man sich auf die Seite Russlands schlagen muss. Es legt sich doch niemand auf die Seite, wenn man das analysiert von beiden Seiten. Aber man macht das Gegenteil. Man megaphonisiert sozusagen, man trompetet diese Propaganda-Varianten, diese Mickey-Maus-Varianten der Geopolitik hinaus. Wir sehen es heute im Blick, wir sehen es in der Neuen Zürcher Zeitung. Null Distanz zu diesen Narrativen. Das Böse residiert ausschliesslich in Moskau. auf der anderen Seite sind alles die Guten. Meine Damen und Herren, wenn es so einfach wäre, wenn die Welt so klar zu scheiden wäre in die unterschiedlichen Lager, nein, ein Mensch, der sich über ein ausgewogenes und auch differenziertes Urteilsvermögen auszeichnet, schreckt vor diesen Absolutismen der Moral zurück. Russland plöfft, es ist besiegbar, das schreibt der Tagesanzeiger heute. Zu den vier Jahren, ja Russland ist besiegbar, auch wieder so eine verholene Kampfparole, macht weiter, kämpft weiter, falsch ist es sich für den Frieden einzusetzen. Und das ist eine gefährliche und letztlich auch zynische Position, weil sie bedeutet Krieg weiterführen, das bedeutet massive Zerstörung der Ukraine und ich bin dagegen, ich halte das, ich habe das auch in der Fernsehsendung im österreichischen ServusTV. In einer Diskussion kürzlich dargelegt, ich habe gesagt, das ist der falsche Weg. Wir müssen versuchen, den Krieg kleiner zu machen. Man muss versuchen, diesen Krieg einzuhegen. Wir müssen versuchen, dieses Russland, das man jetzt jahrzehntelang rausgestossen hat, das man vor den Kopf gestossen hat, im Glauben, die Russen würden das akzeptieren, wenn die Amerikaner ihre Raketenbasen von Rumänien bis nach Polen womöglich noch in die Ukraine ausdehnen. Wenn die Amerikaner gleichzeitig alle Rüstungskontrollverträge kündigen, ABM und dann den Mittelstreckenvertrag, ja glaubt man, dass das Beiträge sind zur Sicherheit, die der Tatsache Rechnung tragen, dass es da ein Russland gibt, das in der Geschichte x-fach angegriffen wurde, wenn die Amerikaner einfach noch näher kommen. Und die Ukraine ist ein hochsensibles Territorium. Und wer die Ukraine besetzt, der hat sozusagen eine Messerspitze an der Halsschlagader. der russischen Staatlichkeit. Und davon auszugehen, dass die Russen sich das einfach gefallen lassen, ist fahrlässig. Aber die Amerikaner haben das nicht einfach in Kauf genommen, sie haben es bewusst in Kauf genommen. Sie haben es sehenden Auges in Kauf genommen, denn es hat Warnungen gegeben, eigener Diplomaten und auch eigener Nachrichtendienste. Die haben denen ganz klar gesagt, wenn ihr das vorantreibt, diese Ukraine-Politik, der NATO, Einverleibung, dann wird das ein potenzieller Kriegsgrund für Russland sein. Also die These, Dass man Russland in diesen Krieg hinein provoziert hat, ist nicht einfach so von der Hand zu weissen. Das müsste man mal diskutieren, das könnte man ja mal in den Medien kontrovers darlegen. Aber es ist ja geradezu bezeichnet und zum Verzweifeln, dass die Weltwoche die einzige Zeitung weit und breit ist, in der diese Diskussion überhaupt geführt werden kann. Und mit all diesen Eindeutigkeiten, mit diesen Schlagseitigkeiten, befördert man natürlich auch eine öffentliche Stimmung. in der dann Widerspruch gar nicht mehr erwünscht ist und sich viele Leute gar nicht mehr trauen, überhaupt eine andere Meinung zu sagen. Und dann wundert man sich noch, warum immer mehr Zuschauer, immer mehr Leser ins Internet gehen, weil sie sagen, diese Propaganda ist nicht mehr zu trauen. Das Institut für Schweizerische Wirtschaftspolitik beherrscht momentan die Schlagzeilen. Jetzt sind sie mit einer Studie herausgekommen, die sich kritisch mit der Familienpolitik auseinandersetzt. ihr haben... Die Forschungen des IWP gestern erwähnt bezüglich der Frage der Individualbesteuerung von Ehegatten. Da sind sie auch sehr, sehr skeptisch. Und jetzt auch Zweifel an den Segnungen der Familienpolitik, vor allem auch die Tatsache der Elternzeit. Bringe wenig, koste viel, erschwere den Wiedereinstieg. Subventionen, Krippensubventionen, all diese Dinge werden da kritisch. hinterfragt. Familienpolitik ist ein heisses Feld, für mich letztlich ein Widerspruch in sich selbst. Ich glaube nicht, dass der Staat die Aufgabe hat, Familien zu fördern. Er sollte sie nicht bestrafen, aber am Ende ist die Familie eine Zelle der Eigenverantwortung. Familien muss man gründen, wenn man in der Lage ist, eine Familie zu unterhalten. Wie man das macht, ob das die Ehegatten gemeinsam tun oder ob einer das Geld bringt, das sei allen individuell überlassen. Aber je mehr der Staat da hineinpfuscht, desto schlechter kommt es heraus. Das wäre meine Kurzstudie zu diesem Thema. Dann habe ich noch einen schönen Artikel entdeckt heute im Tagesanzeiger. Er würdigt die künstliche Intelligenz. Sie könne auch Gefühl produzieren. Und Künstler hätten jetzt ein ernsthaftes Problem. Das wird dargelegt anhand des Musik-Avatars Laianoir, die offensichtlich schmachtend Melodien von sich gebe, von höchstem emotionalem Authentizitätswert. Wert, Entschuldigung. Meine Damen und Herren, ganz herzlichen Dank mit diesem finalen Verstolperer. Authentizitätswert. Man muss sich am Morgen immer komplizierte Worte als Aufgabe stellen, als Hürde, damit man so richtig in Fahrt kommt. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war's von Weltwoche Daily Schweiz. Gleich die internationale Ausgabe im Anschluss. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. 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