Hurra, die EU geht gegen illegale Migration vor – doch konkret wird sich nichts ändern
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Hurra, die EU geht gegen illegale Migration vor – doch konkret wird sich nichts ändern

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Hurra, die EU geht gegen illegale Migration vor – doch konkret wird sich nichts ändern
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Hurra! Bravo! Super! Gut gemacht! Das EU-Parlament greift gegen illegale Migration durch. Die Abgeordneten billigten «Return Hubs» – Lager in Drittstaaten.

Nehmt das, ihr widerlichen Rechtspopulisten!

Vorbild sind Grossbritannien und Italien mit «Hubs» in Ruanda und in Albanien.

Schauen wir uns die Vorbilder an. Wie viele Illegale transportierte das Königreich nach Zentralafrika? Genau weiss man es nicht, die Zahl soll irgendwo zwischen eins und fünf liegen.

OLIVIER HOSLET / KEYSTONE
President of the EPP Group Manfred Weber (L) nimmt an einer Abstimmung im Europäischen Parlament in Brüssel teil.
OLIVIER HOSLET / KEYSTONE

Aber Italien mit seiner postfaschistischen Regierungschefin hat das doch besser im Griff, oder? An die 36.000 Personen wollte Rom pro Jahr ausschaffen. Wurde nicht ganz erreicht. Insgesamt waren es 70 – die alle nach Gerichtsurteilen wieder zurückgebracht werden mussten.

Jetzt versucht es also die EU. Aber sie versucht es tatsächlich gar nicht. Sie hat noch keinen einzigen willigen Drittstaat identifiziert, in den Migranten verbracht werden könnten. Geschweige denn konkrete Gespräche begonnen.

Die ganze Übung ist, was sie immer ist: Theaterdonner, Nebelgranaten, Augenwischerei fürs dumme Wahlvolk. Die Wahrheit ist: Die einen wollen das Problem nicht beenden, die anderen können es nicht.

Ausser den widerlichen Rechtspopulisten.

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