Im Iran versucht die Mullah-Diktatur, das Volk brutal zu brechen. Wo ist jetzt die Palästina-Jugend? Wo sind die Cüpli-Sozis, die stets gegen Israel Dampf machen? Sie schweigen
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Im Iran versucht die Mullah-Diktatur, das Volk brutal zu brechen. Wo ist jetzt die Palästina-Jugend? Wo sind die Cüpli-Sozis, die stets gegen Israel Dampf machen? Sie schweigen

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Im Iran versucht die Mullah-Diktatur, das Volk brutal zu brechen. Wo ist jetzt die Palästina-Jugend? Wo sind die Cüpli-Sozis, die stets gegen Israel Dampf machen? Sie schweigen
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Im Iran protestieren Menschenmassen quer durch die Islamische Republik gegen die Klerokratie. Gegen die miserablen Lebensbedingungen. Gegen eine Diktatur, die ihr Volk knebelt. Und es nicht schafft, ihm das Nötigste für ein würdiges Dasein zu sichern.

Und was passiert auf den Strassen Europas? Betörendes Schweigen.

Videos in sozialen Medien zeigen, wie Sicherheitskräfte in Kampfmontur die Revolten zu brechen versuchen. Stimmen aus dem Land berichten von Dutzenden von Toten.

UGC via AP
In this frame grab from footage circulating on social media shows protesters dancing and cheering around a bonfire as they take to the streets despite an intensifying crackdown as the Islamic Republic remains cut off from the rest of the world, in Tehran, Iran, Friday, Jan
UGC via AP

Wo ist jetzt die Insta-Jugend, die seit über zwei Jahren zur «Globalisierung der Intifada» aufruft?

Wo ist die Cüpli-Linke, die in Gaza «Genozid» moniert?

Wo sind die Kaviar-Sozis, die wohlfeil für die Ächtung des «Apartheid-Staates» Israels mobil machen?

Sie wenden die Köpfe ab und verschliessen die Augen.

Informationen aus dem Iran seien schwer zu verifizieren, heisst es in den Medien. Nachdem das Regime das Internet und die Telefonverbindungen vor Tagen ausgeknipst hat.

Wohl wahr. Dass die verordnete Verdunkelung dazu dient, das Volk im Widerstand zu lähmen und den Häschern des Ayatollah Chamenei den nötigen Schutz bietet, brutal gegen das protestierende Volk vorzugehen – das wird hier in der Palästina-Protest-Parade ausgeblendet.

Ausserdem: Beweise für die Brutalität des Regimes gibt es aus den vergangenen knapp zwanzig Jahren zuhauf. Der Autor dieser Zeilen hat sie bei der Niederschlagung der «grünen Bewegung» 2009 mit eigenen Augen bezeugt und darüber berichtet.

Doch die dokumentierte Blutspur der Mullahs reicht nicht. Sie reicht nicht, um Europas Agitatoren der Pali-Proteste auf die Strasse zu bewegen.

All die Anti-Israel-Aktivisten, die seit gut zwei Jahren Saubannerzüge durch Bern und viele europäische Städte organisieren – sie haben seit je geschwiegen, wenn es um den Iran geht.

Als ob die jungen Frauen, die sich gegen den Verschleierungszwang auflehnen, keine Solidarität verdienten.

Als ob die Leben der Menschen, die in den Kugeln der Mullah-Schläger sterben, keinen Wert hätten.

Mal schauen, wie es aus der linken Spontiecke tönt, wenn US-Präsident Trump ernst macht mit seiner Warnung, dass er – bei anhaltender Brutalität – gegen die geistlichen Rädelsführer im Iran vorgehen wird.

Wetten, dass dann der Protest-Leierkasten angeworfen wird und lautstark gegen «Kriegsgurgel» Trump getrötet wird?

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