In der EU sind mehr als 72 Millionen Menschen armutsgefährdet, zeigt eine Statistik
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In der EU sind mehr als 72 Millionen Menschen armutsgefährdet, zeigt eine Statistik

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In der EU sind mehr als 72 Millionen Menschen armutsgefährdet, zeigt eine Statistik
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2024 lebten rund 72,4 Millionen Menschen in der Europäischen Union unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle – das entspricht 16,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die entsprechenden Zahlen veröffentlichte die europäische Statistikbehörde Eurostat, wie der Sender Euronews berichtet.

Als armutsgefährdet gilt, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung seines Landes verfügt. Dieser Schwellenwert ist dabei von Staat zu Staat sehr unterschiedlich: Während er in Bulgarien bei 391 Euro monatlich liegt, sind es in Luxemburg 2540 Euro. In Deutschland beträgt er 1381 Euro – und ist damit unter den grossen EU-Staaten am höchsten. Frankreich liegt bei 1278, Italien bei 1030 und Spanien bei 965 Euro.

Copyright 2018 The Associated Press. All rights reserved.
In this photo taken on Friday, April 27, 2018, clothes hang in the courtyard in Lusagyugh village, about 60 kilometers (38 miles) north of Yerevan, Armenia
Copyright 2018 The Associated Press. All rights reserved.

Eurostat schreibt, dass die Armutsgefährdung nicht zwingend mit absoluter Armut gleichzusetzen ist: «Vielmehr spiegelt der Indikator ein niedriges Einkommen im Vergleich zu anderen im selben Land wider.»

Besonders gross ist die Spanne, wenn man die Kaufkraft berücksichtigt: In Kaufkraftstandards – einer rechnerischen Währungseinheit zur Vereinheitlichung der Lebenshaltungskosten – reicht die Schwelle von 449 in Serbien bis 1889 in Luxemburg. Unter den grossen Volkswirtschaften liegt Deutschland auch hier vorn, gefolgt von Frankreich, Spanien und Italien.

Ein Blick auf die Quoten zeigt: In osteuropäischen Ländern sowie in den EU-Beitritts-Kandidaten wie der Türkei oder Nordmazedonien ist der Anteil armutsgefährdeter Personen mit über 22 Prozent besonders hoch. In der Tschechischen Republik liegt er dagegen nur bei 9,5 Prozent. Deutschland (15,5 Prozent) und Frankreich (15,9 Prozent) liegen knapp unter dem EU-Schnitt, während Spanien (19,7 Prozent) und Italien (18,9 Prozent) darüber liegen.

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