Insider-Berichte: Wie Trump Venezuela führen will
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Insider-Berichte: Wie Trump Venezuela führen will

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Zwei Tage nach dem Sturz von Nicolás Maduro werden erste Details über die Venezuela-Strategie von US-Präsident Donald Trump bekannt. Wie die US-Publikation Politico berichtet, setzt Washington auf einen klaren Katalog an Forderungen gegenüber Interimspräsidentin Delcy Rodríguez. Diese solle unter anderem den Drogenhandel kompromisslos bekämpfen, iranische und kubanische Akteure aus dem Land werfen sowie den Export von Öl an US-Gegner einstellen.

NICOLE COMBEAU / POOL / KEYSTONE
epa12624866 US President Donald Trump looks on during a news conference at the Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida, USA, 03 January 2026
NICOLE COMBEAU / POOL / KEYSTONE

Darüber hinaus verlangen die USA mittelfristig freie Wahlen – jedoch ohne festen Zeitplan. «Natürlich sind Wahlen etwas, das wir sehen wollen, aber das ist derzeit kein Thema in den Gesprächen mit Rodríguez», sagte ein hochrangiger US-Regierungsbeamter. Laut Präsident Trump handelt es sich bei Maduros Entmachtung nicht um einen Regimewechsel, sondern um eine «Strafverfolgungsaktion gegen einen Drogenboss».

Rodríguez, einst enge Weggefährtin Maduros, wird laut Berichten aus Regierungskreisen als steuerbare Übergangsfigur betrachtet. Sollte sie nicht kooperieren, droht Trump mit einem weiteren militärischen Eingreifen: «Wenn sie sich nicht benehmen, werden wir einen zweiten Schlag führen», sagte er.

Auch US-Aussenminister Marco Rubio unterstrich, man wolle verhindern, dass Venezuela erneut zu einem «Drehkreuz für Gegner wie Iran oder die Hisbollah» werde. In Washington herrscht die Auffassung, dass die neue Führung in Caracas mit Anreizen wie Sanktionserleichterungen und dem Zugriff auf eingefrorene Vermögen – mutmasslich in Katar und der Türkei – zur Kooperation gebracht werden könne.

Allerdings bleibt unklar, wie stabil die Übergangsregierung unter Rodríguez ist. Laut Insidern gibt es innerhalb der ehemaligen Maduro-Elite rivalisierende Machtzentren – ein «instabiles Schlangennest», wie ein Regierungsvertreter es nannte.

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