Integrationsverschärfung in Wien: Geflüchtete müssen in Österreich künftig Bekenntnis gegen Antisemitismus einreichen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Integrationsverschärfung in Wien: Geflüchtete müssen in Österreich künftig Bekenntnis gegen Antisemitismus einreichen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Integrationsverschärfung in Wien: Geflüchtete müssen in Österreich künftig Bekenntnis gegen Antisemitismus einreichen
Integrationsverschärfung in Wien: Geflüchtete müssen in Österreich künftig Bekenntnis gegen Antisemitismus einreichen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Österreich plant eine deutliche Verschärfung der Integrationspolitik: Künftig sollen Geflüchtete ein ausdrückliches Bekenntnis gegen Antisemitismus abgeben. Das kündigten Vertreter der Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und Neos an. Die Erklärung soll laut Nau.ch verpflichtender Bestandteil einer überarbeiteten Integrationserklärung werden, die bereits bisher Werte wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit umfasst.

HELMUT FOHRINGER / KEYSTONE
ABD0007_20251110 - WIEN - ÖSTERREICH: Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS), Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Oskar Deutsch am Montag, 10
HELMUT FOHRINGER / KEYSTONE

«Seit den Terroranschlägen der Hamas am 7. Oktober 2023 erleben wir in Europa – und auch in Österreich – eine neue Welle des Antisemitismus: offener, aggressiver, digital entfesselt», sagte Alexander Pröll (ÖVP), Staatssekretär für den Kampf gegen Antisemitismus. Die neue Massnahme sei Teil der nationalen Strategie gegen Judenhass für die Jahre 2025 bis 2030.

Im ersten Halbjahr 2025 wurden laut Israelitischer Kultusgemeinde Wien 730 antisemitische Vorfälle gemeldet – rund 10 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die ideologische Herkunft der Taten verteilte sich dabei nahezu gleichmässig: 28 Prozent wurden dem linken, 27 Prozent dem muslimischen und 20 Prozent dem rechten Spektrum zugeordnet. Kernpunkte der neuen Strategie sind neben der erweiterten Integrationserklärung auch der verstärkte Einsatz von KI-Systemen zur Erkennung antisemitischer Inhalte im Netz sowie die Prüfung eines Holocaust-Museums.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.