Als am Samstag der liberalste Pfarrer Basels, Frank Lorenz, über die Treppen des Stadttheaters zu «seiner» offenen Kirche Elisabethen hinaufstieg und die Parolen an der «Queers for Palestine»-Demo» hörte, brachte er nur vier Wörter über die Lippen: «Mir kommt das Kotzen.» Ausgerechnet Lorenz, an dessen Kirche zuweilen die Regenbogenfahne weht, der Queere, Schwule und Lesben mit offenen Armen empfängt – ausgerechnet er distanziert sich von der Queer-Community.
Intifada in Strumpfhosen: «Queers for Palestine» marschieren durch Basel. Selbst dem ...