Der Iran droht mit möglichen Angriffen auf Standorte grosser US-Technologiekonzerne im Nahen Osten. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte laut eigenen Angaben eine Liste mit rund dreissig Einrichtungen und bezeichnete diese als «feindliche Technologie-Infrastruktur».
Aufgeführt werden demnach Standorte von Unternehmen wie Amazon, Microsoft, Google, Oracle, Nvidia, IBM und Palantir in Ländern der Region. Wie Tasnim auf der Plattform X mitteilte, handelt es sich um «neue Ziele in der Region». Die Agentur gilt als dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden nahestehend.
Ali Haider/EPA/Keystone
Mehrere der genannten Einrichtungen befinden sich gemäss den Angaben in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in Tel Aviv. Genannt werden dort unter anderem Büros von Amazon und Microsoft sowie ein Entwicklungszentrum von Nvidia.
Tasnim begründet die Auswahl der Ziele unter anderem mit deren Beteiligung an Cloud-Diensten und Anwendungen der künstlichen Intelligenz in der Region.