Iran-Krieg: Warum Europa tiefer drinsteckt, als die Politiker vorgeben
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Iran-Krieg: Warum Europa tiefer drinsteckt, als die Politiker vorgeben

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Iran-Krieg: Warum Europa tiefer drinsteckt, als die Politiker vorgeben
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Glaubt man Europas Politikern, ist der Iran-Krieg «nicht unser Krieg».

Unsinn, wie ein Blick auf Zapfsäulen und Supermarkt-Regale belegt. Der Iran-Krieg ist viel mehr Europas Krieg als jener in der Ukraine.

Kriege freilich haben Konsequenzen für die Bürger betroffener Staaten. Bei uns geht es vorerst nur um höhere Preise, anderswo wird das öffentliche Leben eingeschränkt, oder es droht Hunger.

HENDRIK SCHMIDT / KEYSTONE
Tankstelle in Chemnitz mit gestiegenen Spritpreisen (Symbolbild)
HENDRIK SCHMIDT / KEYSTONE

Doch gerade Deutsche sind nicht bereit, diese Konsequenzen zu akzeptieren. Wie immer, wenn es zwickt, soll es der Staat richten: Spritpreisbremse, Übergewinnsteuer, Steuersenkung.

Doch der Staat kann es nicht richten, er hat ohnehin schon kein Geld mehr. Und warum sollte er? Niemand, auch kein Bundesbürger, hat ein Recht auf ein störungsfreies Leben.

Sicher, an der gegenwärtigen Krise trägt weder er noch seine Regierung eine Mitschuld. Doch Europas Regierungen und die EU sollten ihre Energien lieber darauf verwenden, die Krise zu beenden.

Doch dazu fehlt ihnen die Macht, die Fantasie, der Wille. Die Vermittlung überlassen sie Pakistan, Ägypten, der Türkei.

Welch Armutszeugnis.

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