Iran-Krieg: Wie steht es um die Munitionsbestände der USA?
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Iran-Krieg: Wie steht es um die Munitionsbestände der USA?

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Iran-Krieg: Wie steht es um die Munitionsbestände der USA?
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Wie lange reichen die Munitionsbestände der USA im Iran-Krieg? In Washington sorgt diese Frage zunehmend für Debatten zwischen Regierung, Militär und Kongress.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth versuchte zuletzt, die Diskussion zu beruhigen. Bei öffentlichen Äusserungen zur Militärkampagne vergangene Woche erklärte er, es gebe «keinen Mangel an Munition». Die amerikanischen Bestände an defensiven und offensiven Waffen erlaubten es, «diesen Einsatz so lange fortzuführen, wie es nötig ist», sagte der Pentagonchef.

Matt Slocum/AP Photo/Keystone
Ein Arbeiter produziert 155-mm-Artilleriegeschosse im Scranton Army Ammunition Plant im US-Bundesstaat Pennsylvania.
Matt Slocum/AP Photo/Keystone

Auch Präsident Donald Trump beschwichtigt. In einem Interview mit Fox News Radio erklärte er, die USA verfügten über «praktisch unbegrenzte Munition». «Niemand hat die Technologie oder die Waffen, die wir haben», sagte Trump. «Wir liegen weit vor dem Zeitplan.» Der Militäreinsatz könne deshalb «so lange weitergehen, wie nötig» – «wir können ewig weitermachen».

Im US-Kongress klingen die Töne deutlich vorsichtiger. Pentagonvertreter erklärten im Senat, allein in den ersten sechs Tagen der Angriffe hätten sich die Kosten auf mehr als 11 Milliarden Dollar summiert. Der Grossteil entfiel auf Munition. Besonders teuer sind Abwehrsysteme wie Patriot- oder Thaad-Raketen, deren einzelne Geschosse mehrere Millionen Dollar kosten. Kritiker verweisen darauf, dass Iran häufig deutlich billigere Drohnen einsetzt. Ein Senator brachte das Kostenproblem auf den Punkt: «Diese Rechnung geht nicht auf.»

Auch aus Militärkreisen kommen warnende Signale. Die Financial Times berichtet unter Berufung auf drei anonym zitierte, mit der Situation vertraute Personen, die USA hätten seit Beginn der Angriffe Waffen im Umfang von «mehreren Jahren» verbraucht. Besonders stark betroffen seien Marschflugkörper vom Typ Tomahawk. Eine Quelle sprach von einem «massiven Verbrauch». Die US-Marine werde diesen Einsatz noch «für mehrere Jahre zu spüren bekommen».

Das Pentagon bereitet laut Bericht einen zusätzlichen Finanzierungsantrag von bis zu 50 Milliarden Dollar vor. Beobachter warnen, dass der rasche Verbrauch kritischer Waffenbestände die Fähigkeit der USA beeinträchtigen könnte, gleichzeitig auf andere mögliche Konflikte – etwa mit Russland oder China – zu reagieren.

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