Italienische Zeitung berichtet: EU-Kommission finanzierte Medien mit 132,88 Millionen Euro vor der Europawahl
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Italienische Zeitung berichtet: EU-Kommission finanzierte Medien mit 132,88 Millionen Euro vor der Europawahl

Die Europäische Kommission hat kurz vor der Europawahl 132,88 Millionen Euro an verschiedene Medien verteilt. Dies berichtete die italienische Zeitung Il Fatto Quotidiano. Die Vergabe sei über die Agentur Havas Media France erfolgt, ein Tochterunternehmen des französischen Konzerns Vivendi. Welche Medien von den Zuwendungen profitiert haben, bleibt unklar, da die EU eine Offenlegung verweigert.

MOHAMMED BADRA / KEYSTONE
epa11888318 European Commission President Ursula von der Leyen delivers a speech during a plenary session of the Artificial Intelligence (AI) Action Summit at the Grand Palais in Paris, France, 11 February 2025
MOHAMMED BADRA / KEYSTONE

Wie die italienische Zeitung il Fatto Quotidiano berichtet, wurden die Mittel ausserhalb der üblichen Ausschreibungsverfahren vergeben. Beteiligt seien neben der Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen auch die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, sowie der Europäische Rat und die Europäische Investitionsbank gewesen. Die Gelder seien zusätzlich zu den regulären Förderungen für Medien geflossen.

Trotz mehrfacher Anfragen zur Transparenz verweist die EU lediglich auf eine komplizierte Akteneinsicht nach Artikel 15 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Kritiker befürchten, die Mittelvergabe könnte die mediale Berichterstattung beeinflusst haben – insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Wahl.

Ob die Zahlungen Einfluss auf die mediale Landschaft hatten, bleibt Spekulation.

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