Jacqueline Badran schläft erneut im Nationalratssaal. Das ist weder nett gegenüber den Steuerzahlern noch gegenüber den Werktätigen, die sie vertreten will
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Jacqueline Badran schläft erneut im Nationalratssaal. Das ist weder nett gegenüber den Steuerzahlern noch gegenüber den Werktätigen, die sie vertreten will

Wo, wann und wie die Menschen schlafen, ist eigentlich Privatsache. Der Nationalratssaal als Sitzungsort unserer gesetzgebenden Volksvertretung ist allerdings kein Schlafzimmer. Und auch keine Notschlafstelle.

Zum wiederholten Mal genehmigt sich die lautstarke Politikerin Jacqueline Badran auf ihrem Pult ein Nickerchen. Als Sozialdemokratin ist sie überzeugt, die Gerechtigkeit zu vertreten. Aber schläft sie deswegen den vielzitierten Schlaf der Gerechten?

Jacqueline Badran schläft erneut im Nationalratssaal. Das ist weder nett gegenüber den Steuerzahlern noch gegenüber den Werktätigen, die sie vertreten will

Mitnichten. Die Steuerzahler wie die Wähler haben ein Recht darauf, dass die Parlamentarier den Verhandlungen in wachem Zustand folgen. Selbst wenn diese zum Gähnen langweilig sind. Denn die Teilnahme an den Sitzungen ist überaus anständig bezahlt. Und die Sessionen bestehen nur gerade aus einer Dreitagewoche. Deshalb darf erwartet werden, dass die Nationalräte einigermassen ausgeschlafen und aufnahmefähig im Ratssaal erscheinen.

Jacqueline Badrans Schlafverhalten ist aber auch ein Schlag ins Gesicht jener, die sie zu vertreten vorgibt. Nämlich all ihre Wählerinnen, die sich für ihren Stundenlohn hart abrackern und jeden Franken zweimal umdrehen müssen. Glaubt die resolute SP-Frau wirklich, eine Verkäuferin, eine Reinigungskraft oder eine Sachbearbeiterin könne sich erlauben, während der Arbeitszeit den Kopf ein bisschen auf die Arme zu legen und auszuschlafen?

Das geht nicht, nicht einmal für jene erschöpften Werktätigen, die neben ihrem Beruf auch noch einen Haushalt und mehrere Kinder betreuen, womöglich als Alleinerziehende. Da wäre von einer hochprivilegierten, gutbezahlten Nationalrätin etwas mehr Respekt zu erwarten. Also, liebe Jacqueline Badran: aufwachen!

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