Jérôme Cosandey von Avenir Suisse übernimmt Arbeitsmarktressort im Staatssekretariat für Wirtschaft. Der Tages-Anzeiger malt aus, wie sehr das gegen die Gewerkschaftsinteressen gehe – und tut so, als ob Lohnschutz eine Staatsaufgabe sei
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Jérôme Cosandey von Avenir Suisse übernimmt Arbeitsmarktressort im Staatssekretariat für Wirtschaft. Der Tages-Anzeiger malt aus, wie sehr das gegen die Gewerkschaftsinteressen gehe – und tut so, als ob Lohnschutz eine Staatsaufgabe sei

Jérôme Cosandey wird neuer Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Er soll da Mitte Mai die Nachfolge des kürzlich zurückgetretenen Boris Zürcher übernehmen. Cosandey kommt vom Think-Tank Avenir Suisse, wo er als Forschungsleiter für Sozialpolitik und Direktor für die Westschweizer Aktivitäten tätig ist.

Jérôme Cosandey von Avenir Suisse übernimmt Arbeitsmarktressort im Staatssekretariat für Wirtschaft. Der Tages-Anzeiger malt aus, wie sehr das gegen die Gewerkschaftsinteressen gehe – und tut so, als ob Lohnschutz eine Staatsaufgabe sei

Der Tages-Anzeiger macht klar, wie man diese Stellenbesetzung einzuordnen hat: als fragwürdig.

Unter dem Titel «Parmelin holt neuen Lohnschutz-Chef» malt die Journalistin Larissa Rhyn primär mit Zitaten von Gewerkschaftschef Pierre-Yves Maillard aus, welch bedenklicher Geist da in die Verwaltung komme.

Avenir Suisse habe im Interesse eines liberalen Arbeitsmarktes für eine Reduktion der sogenannten flankierenden Massnahmen (Flam) am Arbeitsmarkt argumentiert, welche die Schweizer Löhne vor unliebsamer Konkurrenz schützen sollen. Und ablehnend zeige sich der Think-Tank auch gegenüber Mindestlöhnen und staatlicher Lohnpolitik.

Die Arbeitsdirektion des Seco hat ausführlich mit der Regulierung der Flam zu tun. Für die Gewerkschaften geht es um viel. Für sie sind diese flankierenden Massnahmen ein gewaltiger Hebel im politischen Kampf um den Schutz der Löhne. Zugleich verdienen die Gewerkschaften in hoheitlichem Auftrag mit der Überwachung der regulierten Arbeitsverhältnisse viel Geld.

Was tun?

Am besten wäre es für sie doch, den Lohnschutz gleich zur staatlichen Aufgabe zu erklären.

Da sind Tages-Anzeiger und Satellitenzeitungen hilfreich. Mit flächendeckender Verbreitung des Titels vom «neuen Lohnschutz-Chef» lässt sich die Sprache schon mal auf die Gewerkschafts-Optik umstellen: So tun, als ob es eine Staatsstelle Lohnschutz gäbe.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.