Jetzt also doch! Die Bundesregierung lässt Afghanen aus Pakistan einfliegen. Nachdem mehrere Gerichte zugunsten von afghanischen Klägern entschieden haben, knickt die schwarz-rote Regierung unter Friedrich Merz ein und vergibt die geforderten Visa. Konkret geht es um rund 2000 Personen, die von der Ampelkoalition eine Aufnahmezusage erhalten hatten.
Das gesamte Vorgehen sorgte in den letzten Monaten immer wieder für Kritik. Nicht nur das Auswahlverfahren der «besonders gefährdeten» Afghanen durch mehrheitlich linke NGOs wirft dabei Fragen auf, sondern auch die Unterbringung und Versorgung der Personen in Unterkünften in Pakistan, die vom deutschen Steuerzahler getragen wird. Immer wieder kamen zudem Sicherheitslücken bei der Überprüfung der angeblich besonders Schutzbedürftigen ans Tageslicht: gefälschte Papiere, Lügengeschichten wie eine erfundene Homosexualität. Nur ein Bruchteil von ihnen hat überhaupt als Ortskraft für die Bundeswehr gearbeitet. Bis Januar 2025 wurden dennoch bereits zirka 35.500 Personen eingeflogen.
Doch statt das ganze Bundesaufnahmeprogramm in Zweifel zu ziehen und die Aufnahme dieser Menschen in weiten Teilen wieder rückgängig zu machen, hat man sich offenbar gedacht, dass die restlichen 2000 Personen den Kohl auch nicht mehr fett machen. Aber doch, genau das tun sie. Vor allem wenn man vorgibt, eine Migrationswende zu vollziehen.
Bis heute hat niemand aus der Politik die Frage beantwortet, wieso wir in Deutschland überhaupt für Menschen im 5000 Kilometer entfernten Afghanistan zuständig sein sollen. Nicht die Afghanen haben uns einen Gefallen getan, sondern wir ihnen. Die meisten Ortskräfte haben nicht aus Überzeugung für uns gearbeitet, sondern, weil es ein gutbezahlter Job war. Wir schulden ihnen nichts. Und anderen Afghanen noch viel weniger.
Niemand hat noch Verständnis dafür, dass wir von Politik und NGOs zwangsverpflichtet wurden, die halbe Welt auf deutschem Territorium zu retten. Niemand kann noch nachvollziehen, warum für sonst nichts Geld da ist, aber unbegrenzt Mittel zur Verfügung stehen, um all diese Menschen zu versorgen. Mit Geld, das eigentlich dem deutschen Steuerzahler zusteht, das er erwirtschaftet hat und das eigentlich dafür genutzt werden sollte, in seine Zukunft und die seiner Kinder in diesem Land investiert zu werden.
Wer unaufhörlich Migranten und Flüchtlinge aus völlig inkompatiblen Kulturen nach Deutschland und Europa holt, versündigt sich an der eigenen Bevölkerung. Kaum eine Migrantengruppe ist derart überproportional in der Kriminalstatistik vertreten wie die der Afghanen. Ihre Beschäftigungsquote liegt bei gerade einmal 40 Prozent. Wenn einem schon das Verschwinden der eigenen Kultur egal ist, so sollte es einem zumindest nicht egal sein, welches Sicherheitsrisiko von Menschen ausgeht, die in einem islamistischen Terrorstaat sozialisiert worden sind, und welche Belastung sie mehrheitlich für unseren ohnehin schon überforderten Sozialstaat sind.
Ich sage es deutlich: Ich sehe mich für keinen von ihnen verantwortlich, und ich möchte auch keinen davon hier haben. Aber die eigenen Bürger werden in diesem Land ja schon lange nicht mehr gefragt, mit wem sie eigentlich zusammenleben wollen.