So viel Bewegung im Nahen Osten gab es schon lange nicht mehr. Donald Trump konnte von seinem Friedensplan für Gaza nicht nur Israel überzeugen, sondern auch die arabischen Staaten. Ob was wann gelingen wird, steht noch in den Sternen. Aber nur schon die Tatsache, dass ein breit abgestützter Fahrplan zu einer Friedenslösung auf dem Tisch liegt, auch wenn der Weg noch unsicher und weit ist, ist bemerkenswert.
Niemand ausser Trump scheint derzeit willens oder fähig, diesen Urkonflikt anzupacken und mögliche Lösungen festzuzurren.
Und es ist nicht der erste und einzige Konflikt, bei dem sich der US-Präsident für Versöhnung einsetzt. Da waren auch Armenien und Aserbaidschan, die Demokratische Republik Kongo und Ruanda, Indien und Pakistan, Israel und Iran, Kambodscha und Thailand, Ägypten und Äthiopien.
Sein Motiv hat Trump einmal im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sinngemäss so formuliert: Es sei eine sinnlose Tragödie, dass so viele Menschen sterben müssten. Das müsse aufhören.
Gebt dem humanitären Präsidenten Donald Trump den Friedensnobelpreis! Nach Ales Bjaljazki, Narges Mohammadi und Nihon Hidankyo, die sicher auch etwas geleistet haben, wäre es an der Zeit und eine neue Dimension auch für das Nobel-Komitee und die Geschichte des Preises, wenn er an Trump ginge.