Joe Biden lancierte ein drakonisches Crack-Gesetz, das Schwarze hart trifft. Sein Sohn Hunter steht bis heute über dem Gesetz. Dies obwohl er Crack in rauen Mengen verrauchte – und offenbar auch damit dealte
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Hunter Bidens «Laptop from Hell»

Joe Biden lancierte ein drakonisches Crack-Gesetz, das Schwarze hart trifft. Sein Sohn Hunter steht bis heute über dem Gesetz. Dies obwohl er Crack in rauen Mengen verrauchte – und offenbar auch damit dealte

Dank der Macht seines Vaters als US-Vizepräsident knüpfte Hunter Biden ein globales Handelsnetzwerk. Durch den Einfluss des Vaters scheffelte er Millionen von Dollar.

Und seine besonderen Privilegien schätzten Hunter auch vor dem Arm des Gesetzes, als er sich immer tiefer in die Drogensucht gehen liess.

Nach 2015 nimmt Hunter Bidens Abhängigkeit extreme Dimensionen an. Er filmt sich mit Crack-Pfeife, er dokumentiert sich im Drogenrausch mit Prostituierten.

Joe Biden lancierte ein drakonisches Crack-Gesetz, das Schwarze hart trifft. Sein Sohn Hunter steht bis heute über dem Gesetz. Dies obwohl er Crack in rauen Mengen verrauchte – und offenbar auch damit dealte

Manchmal dauern die Exzesse mehrere Tage. Mit Vorliebe quartiert er sich im mondänen Hotel Chateau Marmont, am Sunset Strip in Hollywood ein, einer Luxus-Oase, wo Celebrities mit gebührender Diskretion versorgt werden.

Hunter kocht Crack auf dem Kochherd im Luxuszimmer. Er wiegt das weisse Gift auf einer «Cheech and Chong»-Waage und hält die Portionen vor dem Konsum fotographisch fest: 4,7 Gramm zeigt das Digital-Display beispielsweise am 27. April 2018 an.

Hunter Biden unterhält ein Netzwerk von Dealern, das ihn mit Ware versorgt. Am Sonntag, 19. Mai 2019, frühmorgens um 6 Uhr 15, ist Hunter wieder mal ausgeschossen. Er braucht dringend Stoff. «Hast du was, Kumpel?», fragt er einen Dealer via Text-Message. Es gibt Probleme mit dem Bezahlen. «Ich warte auf einen Check über 896'000 Dollar», versichert er ihm.

Hunter verraucht Crack in rauen Mengen, was ihn jetzt, da er das Rauschgift dringend braucht, zu verblüffen scheint. «Ich bin erstaunt, dass kein einziger 'rock' (Slang für Crack) mehr im Zimmer ist, was bedeutet, dass wir über eine Unze (rund 31 Gramm) verbraucht haben. Weit über eine Unze – eher 35 Gramm. Verrückt, Mann. Verrückt, wahnsinnig kostspielig für mich.»

Hunter konsumiert nicht bloss, er dealt offenbar auch: «Ich habe 5 (Gramm) von demselben Stoff von TJ, den wir entweder verkaufen oder zurücktauschen können», textet er seinem Dealer.

Obwohl Hunter Biden während Jahren in die Crack-Hölle abstieg, ist er bis dato nie vom Gesetz belangt worden. Derweil sitzen zehntausende – vorwiegend schwarze – Amerikaner im Knast wegen weniger gravierender Drogendelikte.

Verantwortlich für die rigide Gesetzgebung für Crack-Drogendelikte ist Hunters Vater Joe Biden. Als Senator brachte 1986 einen Gesetzentwurf  ein, der Crack massiv drakonischer bestraft als pulverförmiges Kokain.

So wird beispielsweise die Weitergabe von 5 Gramm Crack mit mindestens 5 Jahren Haft bestraft, während bei Kokainpulver die Weitergabe von 500 Gramm - der 100-fachen Menge Crack - mit der gleichen Strafe belegt wird.

Die Strafmassdiskrepanz von 100:1 führte dazu, dass viel mehr Schwarze für Crack-Delikte verurteilt und eingesperrt werden, wie aus landesweiten Statistiken hervorgeht. Aufgrund seiner relativ geringen Kosten ist Crack für arme Amerikaner, von denen viele Afroamerikaner sind, leichter zugänglich.

Hunter Biden steht bis dato über dem Gesetz, das sein Vater federführend ausgeheckt hat.

Ungeachtet dieser massiven Ungleichheiten zwischen Schwarzen und Weissen und den Privilegien, die sein Sohn geniesst, sieht sich Joe Biden als Fürsprecher für die Afroamerikaner.

Wie sagte er einem bekannten schwarzen Radio-Talkmaster während des Wahlkampfs 2020? «Wenn du ein Problem damit hast, herauszufinden, ob du für mich oder für Trump stimmst, dann bist du nicht schwarz.»

Die Weltwoche ist im Besitz einer Kopie von Hunter Bidens Laptop. Auf www.weltwoche.ch berichten wir fortlaufend über neue Fundstücke.

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Anmerkung der Redaktion: Whistleblower Jack Maxey https://admin.weltwoche.ch/daily/maxey/ hat der Weltwoche eine Kopie von Hunter Bidens Laptop übergeben. Gemäss Maxeys Angaben handelt es sich um dieselbe Kopie, die er der Washington Post übergeben hat. Die Washington Post hat eine forensische Untersuchung des Inhalts durch zwei Experten machen lassen. Dabei wurden tausende Emails als echt identifiziert. Die überwiegende Mehrheit der Daten hätten indessen nicht überprüft werden, schreibt die Post. https://www.washingtonpost.com/technology/2022/03/30/hunter-biden-laptop-data-examined/. "Den meisten Daten, die die Post erhalten hat, fehlen kryptografische Merkmale, die Experten helfen würden, die Authentizität zuverlässig zu bestimmen». Allerdings wurden keine Hinweise auf Manipulationen festgestellt. «Keiner der beiden Experten gab an, Beweise dafür gefunden zu haben, dass einzelne E-Mails oder andere Dateien von Hackern manipuliert wurden, aber keiner konnte diese Möglichkeit ausschliessen.» Zuvor hatte bereits die New York Times https://www.nytimes.com/2022/03/16/us/politics/hunter-biden-tax-bill-investigation.html Teile des Laptop-Inhalts als echt identifiziert. Die Weltwoche selbst hat keine forensische Untersuchung des Laptop-Inhalts durchführen lassen.

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