«Kann den Besten passieren»: Ex-ZDF-Moderator verteidigt ZDF nach KI-Fake-Video
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«Kann den Besten passieren»: Ex-ZDF-Moderator verteidigt ZDF nach KI-Fake-Video

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«Kann den Besten passieren»: Ex-ZDF-Moderator verteidigt ZDF nach KI-Fake-Video
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Nach dem Einsatz manipulativer KI-Videos im ZDF-«Heute-Journal» hat der frühere ZDF-Moderator Claus Kleber den Sender in Schutz genommen. Es sei «ein schlimmer Fehler passiert, wie er in unserem Geschäft auch den Besten passieren kann. Ich weiss, wovon ich spreche», sagte Kleber dem Tagesspiegel.

SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE
Ex-ZDF-Moderator Claus Kleber.
SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE

Kleber, der das «Heute-Journal» von 2003 bis 2021 moderierte, forderte die ZDF-Führung auf, nun besonnen zu reagieren. Es gelte «den Rücken breit zu machen und dafür zu sorgen, dass professionelle Journalisten furchtlos ihre Arbeit weitermachen können». Zudem müsse sichergestellt werden, «dass sich in den Redaktionen nicht das Gift der Angst breitmacht».

Hintergrund ist ein Beitrag vom 15. Februar über das Vorgehen der US-Abschiebebehörde ICE. Darin waren zwei manipulative Videos verwendet worden, die laut Sender teilweise emotionalisiert, aus dem Kontext gerissen oder KI-generiert waren. Verantwortlich zeichnete die damalige US-Korrespondentin Nicola Albrecht, die inzwischen von ihrem Posten abberufen wurde.

Das ZDF erklärte dem Spiegel, Albrecht habe «Videomaterial zur Bebilderung ihres Beitrags ausgewählt, ohne es vorher gewissenhaft und vollständig auf Herkunft und Authentizität überprüft zu haben». Eine frühere Fassung des Beitrags war am 13. Februar im ZDF-«Mittagsmagazin» ausgestrahlt worden.

Nach Angaben des Senders entsprach diese der ursprünglichen Version; die beanstandeten Sequenzen seien erst für das «Heute-Journal» nachträglich eingefügt worden. Wer diese Ergänzungen veranlasst hat, ist weiterhin offen.

Die Sendung vom 15. Februar moderierte Dunja Hayali. Der Sender sieht jedoch keine Verantwortung bei ihr.

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