Der Kanton Zürich verzeichnet im Jahr 2025 einen Rückgang der registrierten Straftaten um 5 Prozent. Dies geht aus der Kriminalstatistik der Kantonspolizei Zürich und der Stadtpolizei hervor. Damit entwickelt sich die Region deutlich besser als der schweizweite Durchschnitt mit minus 1,5 Prozent.
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Besonders stark gesunken ist die Einbruchrate um 12,5 Prozent. Auch die Jugendkriminalität geht um 10 Prozent zurück, Gewaltdelikte um 6 Prozent und Vermögensdelikte um 5 Prozent. Bei Diebstählen werden über 2600 Fälle weniger registriert. Beim Telefonbetrug sinkt die Zahl der vollendeten Delikte laut Bericht um mehr als 60 Prozent.
Die Zahl der tatverdächtigen Personen aus der Asylbevölkerung und übrigen Ausländern stieg 2025 um rund 1 Prozent. Bei der ausländischen Wohnbevölkerung bleibt die Zahl mit gut 6200 stabil, während sie bei Schweizer Tatverdächtigen um 4 Prozent sinkt. Insgesamt lag der Höchststand 2023 bei über 20.000 Tatverdächtigen, seither ist ein leichter Rückgang zu beobachten.
Unter den häufigsten Nationalitäten der Tatverdächtigen in der Asylbevölkerung und bei übrigen Ausländern führen Rumänien und Algerien, vor allem bei Vermögensdelikten. Dahinter folgen Ukraine, Marokko und Afghanistan. Afghanen und Ukrainer sind stärker unter «sonstige Delikte StGB» vertreten.
Die Cyberkriminalität bleibt trotz eines Rückgangs von 2,5 Prozent auf hohem Niveau. Täglich rückt die Polizei im Schnitt 365 Mal aus, wegen häuslicher Gewalt kommt es zu 21 bis 22 Einsätzen pro Tag.