Kanzler Merz kritisiert US-Sicherheitsstrategie. Manches darin sei «aus der europäischen Sicht inakzeptabel»
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Kanzler Merz kritisiert US-Sicherheitsstrategie. Manches darin sei «aus der europäischen Sicht inakzeptabel»

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Kanzler Merz kritisiert US-Sicherheitsstrategie. Manches darin sei «aus der europäischen Sicht inakzeptabel»
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat Teile der neuen US-Sicherheitsstrategie zurückgewiesen und betont, Europa müsse sicherheitspolitisch unabhängiger werden. «Manches darin ist nachvollziehbar, manches darin ist verständlich, manches darin ist für uns aus der europäischen Sicht inakzeptabel», sagte Merz.

Das Papier entspreche ungefähr dem, was US-Vizepräsident J. D. Vance bereits auf der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt habe. Vance hatte Deutschland eine Beschneidung der Meinungsfreiheit und die Ausgrenzung bestimmter Parteien vorgeworfen. Merz kommentierte: «Dass die Amerikaner nun die Demokratie in Europa retten wollen, dafür sehe ich keine Notwendigkeit. Wenn sie zu retten wäre, das würden wir schon alleine hinbekommen.»

SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE
Kanzler Merz kritisiert US-Sicherheitsstrategie. Manches darin sei «aus der europäischen Sicht inakzeptabel»
SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE

Merz forderte eine Partnerschaft auf Augenhöhe: Europa müsse «sehr viel unabhängiger» von den USA werden. In Gesprächen sage er, «America first» sei in Ordnung, aber «America alone» könne nicht in ihrem Interesse sein. Die USA brauchten Partner; Europa könne einer davon sein. «Und wenn ihr mit Europa nix anfangen könnt, dann macht wenigstens Deutschland zu eurem Partner», sagte Merz.

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