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Die vermeintlich rechtsextremen Drohmails gegen Schulen in Duisburg hatten keinen politischen Hintergrund. Das erklärte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) im Landtag. Die Junge Freiheit berichtet. Der mutmassliche Absender habe sich mit einer dritten Nachricht erneut gemeldet – diesmal ohne Drohungen, sondern mit einem «Manifest» zur Bildungspolitik. Ziel sei es gewesen, auf Missstände im Schulsystem aufmerksam zu machen, so Reul. Der Verfasser habe sich sogar von den früheren Drohungen distanziert.
Die erste Mail war am Freitag eingegangen, darin wurde eine Tat für Montag angekündigt. Eine zweite Nachricht folgte am Samstag mit erweiterten Drohszenarien für weitere Schulen. Insgesamt waren am Montag zwanzig Schulen geschlossen worden. Die Weltwoche berichtete.