Kein Vertrag, keine Konzerte: Dieter Bohlen weist Vorwürfe zu angeblich abgesagten Litauen-Auftritten zurück
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Kein Vertrag, keine Konzerte: Dieter Bohlen weist Vorwürfe zu angeblich abgesagten Litauen-Auftritten zurück

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Kein Vertrag, keine Konzerte: Dieter Bohlen weist Vorwürfe zu angeblich abgesagten Litauen-Auftritten zurück
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Dieter Bohlen weist Berichte über angeblich abgesagte Konzerte in Litauen entschieden zurück. In einer Videobotschaft erklärte der Musiker: «Diese prorussischen Äusserungen waren, dass ich vor ein paar Monaten gesagt habe, Russland und Deutschland waren mal ein Dreamteam. Ja, das habe ich gesagt, das stimmt. Aber diese Konzerte hat es nie gegeben.»

Peter Klaunzer/Keystone
Popproduzent Dieter Bohlen.
Peter Klaunzer/Keystone

Weiter stellt Bohlen klar: «Ich habe nie einen Vertrag unterschrieben. Wenn man keinen Vertrag unterschrieben hat, gibt es auch keine Konzerte.» Damit widerspricht er Darstellungen, wonach zwei Auftritte in Litauen wegen umstrittener Aussagen zum Russland-Ukraine-Konflikt abgesagt worden seien.

Auslöser der Debatte war ein Interview Bohlens mit einem deutschen Influencer, in dem er die frühere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland als «Dreamteam» bezeichnet hatte. Diese und weitere Aussagen, in denen er sich kritisch zu Sanktionen äusserte, lösten in Litauen laut Medienberichten heftige Reaktionen aus. In sozialen Netzwerken entwickelte sich rasch ein Shitstorm.

Wie der Blick berichtet, bestätigte gleichzeitig ein Vertreter der Zalgirio-Arena in Kaunas, dass ein Konzert abgesagt worden sei. Man habe sich mit den Organisatoren darauf geeinigt, dass eine solche Veranstaltung dort nicht stattfinden solle. Diese Darstellung steht im Widerspruch zu Bohlens Version, wonach es nie konkrete Vertragsgrundlagen für Auftritte gegeben habe.

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