«Keine andere Wahl»: SRG will insgesamt 900 Vollzeitstellen abbauen
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«Keine andere Wahl»: SRG will insgesamt 900 Vollzeitstellen abbauen

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«Keine andere Wahl»: SRG will insgesamt 900 Vollzeitstellen abbauen
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Die SRG streicht bis 2029 rund 900 Vollzeitstellen, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Grund ist ein Spardruck von insgesamt 270 Millionen Franken in den kommenden vier Jahren, was etwa 17 Prozent des SRG-Budgets von 2024 entspricht.

Ein Drittel der Stellen fällt im Rahmen eines bereits laufenden Sparprogramms weg. Weitere rund 600 Vollzeitstellen sollen bis 2029 abgebaut werden. Ein Teil davon soll über natürliche Fluktuation und Pensionierungen aufgefangen werden. Für die 600 zusätzlichen Stellen beginnt nun das Konsultationsverfahren.

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Susanne Wille tritt als neue Generaldirektorin der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG vor die Medien, am Samstag, 25
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

SRG-Generaldirektorin Susanne Wille betonte die Notwendigkeit der Massnahmen: «Wir bedauern diesen Stellenabbau. Die politischen Entscheidungen sowie das Umfeld, in dem wir uns als Medienunternehmen bewegen, lassen uns keine andere Wahl.» Man werde den Abbau «so verantwortungsvoll und sozialverträglich wie möglich» gestalten.

Auslöser der Sparrunde ist vor allem die Senkung der Serafe-Gebühr von 335 auf 300 Franken. Dadurch entgehen der SRG bis 2029 rund 130 Millionen Franken. Hinzu kommen 90 Millionen weniger aus kommerziellen Einnahmen sowie steigende Betriebskosten von mehr als 60 Millionen Franken durch die Teuerung.

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