Keine Neuauszählung: Bundestags-Ausschuss lehnt BSW-Einspruch wegen 9529 fehlenden Stimmen ab, Wagenknecht kündigt Klage an
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Keine Neuauszählung: Bundestags-Ausschuss lehnt BSW-Einspruch wegen 9529 fehlenden Stimmen ab, Wagenknecht kündigt Klage an

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Keine Neuauszählung: Bundestags-Ausschuss lehnt BSW-Einspruch wegen 9529 fehlenden Stimmen ab, Wagenknecht kündigt Klage an
Keine Neuauszählung: Bundestags-Ausschuss lehnt BSW-Einspruch wegen 9529 fehlenden Stimmen ab, Wagenknecht kündigt Klage an
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestags wird den Einspruch des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) gegen das Ergebnis der Bundestagswahl vom Februar 2025 voraussichtlich zurückweisen. Das berichten die Portale Table Briefings und Politico.

Demnach sollen die Einsprüche des BSW als unbegründet gelten. Wörtlich heisst es laut Politico: «Die Einsprüche sind unbegründet. Es könne kein mandatsrelevanter Verstoss gegen Wahlrechtsvorschriften und damit kein Wahlfehler festgestellt werden.»

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
Keine Neuauszählung: Bundestags-Ausschuss lehnt BSW-Einspruch wegen 9529 fehlenden Stimmen ab, Wagenknecht kündigt Klage an
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Das BSW war im Februar mit 4,981 Prozent knapp an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Nur 9529 Stimmen fehlten für den Einzug in den Bundestag. Die Partei machte bundesweit Auszählungsfehler geltend und forderte eine Neuauszählung. Laut Table Briefings sehen Bundeswahlleiterin und Landeswahlleitungen keine Hinweise auf systematische Fehler zu Lasten des BSW. Auch Nachzählungen hätten nur geringe Abweichungen ergeben.
Die Empfehlung zur Zurückweisung der Einsprüche soll am 4. Dezember im Ausschuss beschlossen werden. Eine endgültige Entscheidung trifft der Bundestag. Aus dem Gremium verlautete, man rechne fest mit einer Klage in Karlsruhe – entsprechend gründlich habe man gearbeitet.

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht kündigte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) bereits an, den Gang nach Karlsruhe antreten zu wollen. «Wenn der Ausschuss die Beschlussempfehlung annimmt, dann haben die Demokratieverächter sich durchgesetzt», sagte sie. Eine Neuauszählung hätte «die Regierung Merz um ihre Mehrheit bringen» können.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.