Keiner berichtet über den Korruptionsskandal in Griechenland, aber alle zeigen mit dem Finger auf Ungarn. Typischer Fall von Lückenpresse
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Keiner berichtet über den Korruptionsskandal in Griechenland, aber alle zeigen mit dem Finger auf Ungarn. Typischer Fall von Lückenpresse

Anhören (56 sek ) 1.0× +
Keiner berichtet über den Korruptionsskandal in Griechenland, aber alle zeigen mit dem Finger auf Ungarn. Typischer Fall von Lückenpresse
Keiner berichtet über den Korruptionsskandal in Griechenland, aber alle zeigen mit dem Finger auf Ungarn. Typischer Fall von Lückenpresse
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Griechenland wird von einem riesigen Skandal erschüttert. Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) ermittelt wegen der Veruntreuung von Millionen an EU-Geldern. Zwei Minister und ein Staatssekretär sind zurückgetreten. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis gerät in den Strudel der Affäre.

Schon davon gehört? Haben «Tagesschau», «Heute» oder eines der TV-Magazine berichtet? Hat die Presse darüber geschrieben?

Olivier Matthys/EPA/Keystone
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban in Brüssel
Olivier Matthys/EPA/Keystone

Natürlich nicht. Griechenland gehört ja zu den Guten. Anders sieht es beim Erzspitzbuben Ungarn aus. Da hört, liest und sieht man immer wieder, wie die korrupte Orbán-Clique EU-Gelder abzockt.

Solche Fälle gibt es tatsächlich, aber es sind Petitessen im Vergleich zum griechischen Skandal. Die EPPO ermittelt denn auch nicht gegen Ungarn, sondern gegen Einzelpersonen. Anders als in Griechenland. Da steht die ganze Regierung im Fokus.

Ein eklatanter Fall von Lückenpresse. Es wird nicht gelogen, es wird weggelassen. Das ist die Methode Prawda oder Neues Deutschland.

Die las am Ende keiner mehr. Wie lange noch werden unsere Lückenmedien konsumiert?

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 08.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.