Klopft bald die «Heiz-Polizei» an Ihre Türe? Bundesrat will Raum- und Wassertemperatur begrenzen – und stichprobenartig kontrollieren
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Klopft bald die «Heiz-Polizei» an Ihre Türe? Bundesrat will Raum- und Wassertemperatur begrenzen – und stichprobenartig kontrollieren

Der Bundesrat will im Fall einer schweren Gasmangellage einen Notfallplan durchsetzen. SVP-Bundesrat Guy Parmelin konkretisierte am letzten Mittwoch die Massnahmen im Verordnungsentwurf.

Beispielsweise könnte die Raumtemperatur für Innenräume, die mit Gas beheizt werden, auf maximal 20 Grad beschränkt werden. Das Warmwasser soll im Privatbereich nur noch auf 60 Grad erhitzt werden dürfen.

Klopft bald die «Heiz-Polizei» an Ihre Türe? Bundesrat will Raum- und Wassertemperatur begrenzen – und stichprobenartig kontrollieren

Auf die Frage, ob und wie die Verbote und Begrenzungen kontrolliert werden sollen, antwortet Parmelin: «Es ist nicht das Ziel, dass Polizisten mit einem Thermometer von Wohnung zu Wohnung ziehen müssen.» Eine nationale «Gaspolizei» sei nicht zu befürchten.

Heiz-Stichproben werde es jedoch geben. Statt einer Ordnungsbusse könnte ein Verstoss gegen die Anordnungen strafrechtlich verfolgt werden und zu Geldstrafen führen.

Bundesrat Parmelin nennt als Vergleich die Corona-Pandemie: «Diese Kontrollen sind auch im Rahmen der Covid-Massnahmen gemacht worden.»

Dies ist in der Tat so, wir erinnern uns: Zum Beispiel rückten vor einem Jahr Dutzende Polizisten in Vollmontur aus, um das Zermatter Restaurant «Walliserkanne» zu schliessen. Der Grund: Die Betreiber weigerten sich, die Masken- und Zertifikatspflicht umzusetzen.

Jene Art der willkürlichen Kontrolle könnte sich in einer Gasmangellage fortsetzen.

Dass eine «schwere Gasmangellage» zurzeit unwahrscheinlich ist, klingt immerhin entwarnend.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.