Der Kreml hat Berichte dementiert, wonach der russischen Präsident Wladimir Putin angeblich einen US-Friedensplan im Ukraine-Konflikt abgelehnt hat. Präsidentensprecher Dmitri Peskow erklärte, es sei «nicht korrekt», zu sagen, Putin habe die amerikanischen Vorschläge zurückgewiesen. Vielmehr habe es erstmals einen «direkten Meinungsaustausch» gegeben.
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Die Äusserung bezieht sich auf ein Treffen am Vortag im Kreml, bei dem laut russischen Angaben unter anderem der US-Immobilieninvestor Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, anwesend waren. Peskow: «Etwas wurde akzeptiert, etwas als inakzeptabel markiert. Das ist ein normaler Arbeitsprozess und die Suche nach einem Kompromiss.»
Auf Nachfrage wollte der Kreml keine Einzelheiten der rund fünfstündigen Gespräche preisgeben. «Es gibt ein gegenseitiges Verständnis, dass diese Verhandlungen umso produktiver sind, je leiser es darum bleibt», so Peskow. Man hoffe, dass sich auch die amerikanische Seite an dieses Prinzip halte.