Krieg im Nahen Osten: Unklare Ziele, gegensätzliche Strategien – grosse Analyse von Militär-Blogger Big Serge
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Krieg im Nahen Osten: Unklare Ziele, gegensätzliche Strategien – grosse Analyse von Militär-Blogger Big Serge

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Krieg im Nahen Osten: Unklare Ziele, gegensätzliche Strategien – grosse Analyse von Militär-Blogger Big Serge
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Der Krieg im Iran entwickelt sich zu einem Konflikt mit unklaren Zielen und wachsender Dynamik. Das schreibt der auf historische Themen spezialisierte Blogger mit dem Pseudonym Big Serge.

Ausgelöst wurde der Konflikt durch einen überraschenden Angriff der USA und von Israel auf iranische Ziele. Teheran reagierte umgehend mit Raketenangriffen auf Israel, US-Stützpunkte und Ziele in den Golfstaaten.

ABEDIN TAHERKENAREH / KEYSTONE
Strassenszene in Teheran, Iran, am 15. März 2026.
ABEDIN TAHERKENAREH / KEYSTONE

In Washington sorgt der Kurs für Verwirrung. Als Begründung für den Krieg wurden unterschiedliche Ziele genannt: von der Verhinderung eines iranischen Erstschlags über die Zerstörung militärischer Kapazitäten bis hin zu einem möglichen Regimewechsel. Gleichzeitig widersprechen sich führende Regierungsvertreter öffentlich.

Militärisch verfolgen die USA und Israel offenbar eine Doppelstrategie: Einerseits soll der Iran durch Angriffe auf Luftabwehr und Raketensysteme «entwaffnet» werden, andererseits zielen gezielte Schläge auf die politische und militärische Führung. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit des Staates nachhaltig zu schwächen.

Der Iran setzt dagegen auf Zeit und wirtschaftlichen Druck. Nach massiven Angriffen zu Beginn hat Teheran seine Strategie angepasst und führt nun anhaltende, gezielte Schläge aus. Gleichzeitig versucht das Regime, den Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus zu stören, einer zentralen Lebensader des globalen Ölhandels.

Damit prallen laut dem Blogger zwei Strategien aufeinander: ein schneller militärischer Schlag des Westens gegen ein iranisches Konzept der Zermürbung. Während die militärischen Fähigkeiten des Iran bereits deutlich geschwächt sind, bleibt der Staat handlungsfähig und könnte damit den Konflikt in die Länge ziehen.

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